Fussball

Watzke: Einspruch gegen DFB-Strafe noch offen

SID
Die Fans des BVB sorgten gegen Leipzig für negative Höhepunkte

Borussia Dortmund hat noch keine Entscheidung getroffen, ob Widerspruch gegen den Strafantrag des Kontrollausschusses des DFB eingelegt wird. Sollte der BVB seine Zustimmung verweigern, folgt eine Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht.

"Die Entscheidung reift. Aber hier geht es auch um ein bisschen Genauigkeit. Das ist ein sehr umfangreicher Strafantrag", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Sky. Man werde sich am Sonntag mit dem Strafantrag "genauer befassen und rechtzeitig eine Entscheidung treffen". Watzke: "In mir wächst eh eine Tendenz, und dann wollen wir mal gucken."

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BVB-Trainer Thomas Tuchel sagte am Sonntagabend bei der Gesprächsrunde "Spielkultur" der DFB-Kulturstiftung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, eine Sperre wäre "auf jeden Fall ein Drama", man spräche "von DER Tribüne in Europa, vielleicht auf der Welt schlechthin, einem ganz besonderen Ort des Fußballs, der eine ganz besondere Symbolkraft besitzt".

Aufgrund des Eklats beim Heimspiel gegen RB Leipzig vor Wochenfrist hatte der Kontrollausschuss am Freitag die Sperre der kompletten Südtribüne im Signal Iduna Park für ein Punktspiel und 100.000 Euro Geldstrafe beantragt. Der BVB hat bis Montagmittag Zeit zur Stellungnahme.

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Die beantragte Strafe bezieht sich ausdrücklich nicht auf die Krawalle im Umfeld des Stadions, bei denen zehn Personen verletzt wurden. Wegen Zuschauerausschreitungen in der Vergangenheit spielte der BVB zuletzt unter besonderer Beobachtung. Am 8. Juli 2016 war vom DFB-Sportgericht ein Teilausschluss für den Unterrang der Südtribüne auf Bewährung ausgesetzt worden.

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