Fussball

Werder hat keine Angst vor Bayern

SID
Alexander Nouri darf sich das erste Mal gegen den FC Bayern versuchen

0:6, 0:5, 0:1, 0:4, 0:6 - Werder Bremen geht trotz der hohen Niederlagen in den vergangenen Spielen ohne Angst in die Partie gegen den Herbstmeister FC Bayern. "Wir wissen, was auf uns zukommt, werden aber nicht vor Ehrfurcht erstarren", sagte Trainer Alexander Nouri vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER): "Wir tun gut daran, an uns zu glauben. Wir können den Moment beeinflussen, ich schaue nicht in die Vergangenheit."

Bayern gewann die vergangenen zwölf Bundesliga-Spiele gegen Werder, selbst Altmeister Claudio Pizarro konnte sich nicht mehr an den bisher letzten Sieg der Hanseaten gegen seinen Ex-Klub erinnern. "Nee, wann war das?", fragte der Peruaner - im September 2008 (5:2). Doch auch Pizarro rechnet sich gegen das Team von Carlo Ancelotti etwas aus. "Wir brauchen die Punkte und müssen von Anfang an versuchen zu gewinnen", sagte er: "Wir wollen immer gewinnen, egal gegen wen."

Der Tabellen-15. kann gegen Bayern auf Serge Gnabry setzen, der Angreifer hat seinen Magen-Darm-Infekt auskuriert. Der Einsatz von Kapitän Clemens Fritz ist hingegen noch offen, nachdem der 36-Jährige am Donnerstag wegen Problemen am Hals nicht trainieren konnte. Zlatko Junuzovic steht nach überstandener Wadenzerrung wieder zur Verfügung.

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In Bremen trifft die schwächste Defensive (36 Gegentore) auf die beste Offensive der Liga (40 Treffer) - für Werders Sportchef Frank Baumann kein Grund zur Panik. "Die Außenseiterrolle ist nicht immer schlecht, man kann sich im Spiel Selbstvertrauen holen", sagte er: "Wir wollen ein unbequemer Gegner sein und trotzdem mutig nach vorne spielen." Aber: "Man darf keine Sekunde nachlassen. Da wird der kleinste Fehler bestraft."

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