Fussball

Meyer: "Entscheidung spätestens im Sommer"

Von SPOX
Es gab noch keine Gesüräche zwischen Schalke und Meyer

Max Meyers Vertrag beim FC Schalke 04 läuft noch bis Sommer 2018. Gespräche über eine Verlängerung haben bisher noch nicht stattgefunden, wie der Mittelfeldmann nun im Interview mit der WAZ bestätigt.

Er glaube indes, "dass es wahrscheinlich spätestens im Sommer eine Entscheidung über meine Zukunft geben wird", so der 21-Jährige. Bis dahin ist also noch Zeit für Spekulationen über einen Wechsel, die Meyer aber nicht großartig interessieren.

"Wenn ich so etwas lese, dann weiß ich ja meistens schon, dass da nichts dran ist - sonst hätte ich es ja vorher schon von meinem Berater gehört", erklärt er. Eine gewichtige Rolle in den Zukunftsplanungen spielt unter anderem, ob sich Schalke weiterhin regelmäßig für einen internationalen Wettewerb qualifizieren kann.

Aktuell rangieren die Königsblauen auf Rang elf, hängen im Mittelfeld der Tabelle fest. Meyer glaubt an Besserung: "Wenn wir wieder die Konstanz finden wie zwischenzeitlich, dann können wir am Ende unter die ersten Sechs kommen", schaut er voraus.

Diagnose: Mangel an Kaltschnäuzigkeit

Eines der Probleme, das S04 derzeit habe, sei die fehlende Kaltschnäuzigkeit. "Wir schießen immer noch zu wenig Tore für das Potenzial, das wir haben. Das war auch letztes Jahr und vor zwei Jahren der Fall", bemängelt Meyer, der sich auf seiner neuen Position als "eine Art Zwischenspieler" im Übergang von Mittelfeld zu Angriff wohlfühlt.

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"Wenn der Gegner den Ball hat, ist das Anlaufverhalten anders, dann habe ich andere Laufwege, greife früher an", erklärt er. "Und in der Offensive biete ich mich auch nicht zu weit hinten an, sondern erst im gegnerischen Drittel. Aber ich spiele immer noch zentral, und das kommt mir bis jetzt ganz gut entgegen."

Eine ähnliche Position hatte auch Real-Madrid-Legende Raul während seiner Zeit auf Schalke bekleidet. Einen Vergleich mit dem Spanier scheut Meyer allerdings: "Ansonsten kann ich mich mit ihm natürlich nicht vergleichen: Raul war deutlich torgefährlicher als ich."

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