"Dachten, wir wären weiter"

Von SPOX
Freitag, 27.01.2017 | 23:12 Uhr
Marcel Schmelzer spricht nach dem Remis gegen Mainz 05
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Nach der 0:1-Pleite zum Rückrundenauftakt hängt auf Schalke der Haussegen schief. Benedikt Höwedes spricht Klartext. Marcel Schmelzer macht es ihm gleich. Der FC Bayern agiert dem Coach zu ängstlich und beim HSV sieht man schwarz.

1. FSV Mainz 05 - Bor. Dortmund 1:1

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Der Punkt ist so gut und wirklich verdient. Mehr wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen. Wir wussten von Anfang an, dass wir uns da reinbeißen müssen. Das Gegentor darf uns so nicht passieren, das ist eine Katastrophe. Aber die Panne müssen wir abhaken. Wir haben immer an ein Tor geglaubt. Chancen gegen Dortmund bekommt man immer."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir waren zu wenig aktiv. Das ist mein Hauptkritikpunkt. Wir hatten nicht den Mumm, uns festzusetzen. Der Ball war mehr in der Luft als am Boden. Unsere Umschaltchancen lassen wir sehr leichtfertig liegen. In der Summe kann das immer mal passieren, dass man noch ein Gegentor bekommt. Gegen Leipzig ist noch eine Rechnung offen, wir haben kurz vor Schluss in der Hinrunde verloren. Wir wollen diese Punkte zurück. Um den dritten Platz geht es in der ganzen Rückrunde."

Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): "Wenn man in so einem Spiel nicht konsequent verteidigen will, dann passiert das eben. Wir dachten, dass wir nach dem Trainingslager einen Schritt weiter sind."

SC Freiburg - Hertha BSC 2:1

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Das war kein fussballerischer Leckerbissen, aber das hat auch keiner erwartet. Beide Mannschaften standen defensiv sicher, am Ende waren wir den Tick besser."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich beschäftige mich nicht mit einem erneuten Absturz. Wir wollen unseren sechsten Platz verteidigen. Ich hatte mit drei Punkten aus den ersten beiden Auswärtsspielen geplant, jetzt haben wir keine Punkte - das kann passieren. Freiburg hat zwei Torschüsse und führt 2:0, so etwas müssen wir besser lösen."

Bayer Leverkusen - Bor. Mönchengladbach 2:3

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Auf die Art und Wiese wie wir gespielt haben, können wir aufbauen. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft eine unglaubliche Leistung abgerufen. Wir müssen jetzt dranbleiben. So ein Spiel muss der Mannschaft Vertrauen geben und die Brust lösen. Wir dürfen uns auf dem Sieg nicht ausruhen und müssen gegen Freiburg mit einem Dreier nachlegen."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Gladbach hat gemerkt, dass wir nicht so aus der Halbzeit gekommen sind, wie man das sollte. Durch die Tore hat der Gegner Aufwind bekommen und wir haben es nicht geschafft, die nötige Stabilität in unser Spiel zu bringen."

Lars Stindl (Kapitän Borussia Mönchengladbach): "Wir wissen um die Situation, um die Misere. Vielleicht war das ein Wachrüttler. Man sieht, was möglich ist, was für eine Stimmung geherrscht hat und wie wir uns reingekämpft haben. Alles in allem haben wir das Spiel verdient gewonnen. Der Trainer hat uns den Glauben zurückgegeben und uns in Gesprächen positiv beeinflusst. Heute haben wir den Fußball gezeigt, für den wir stehen wollen."

FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 0:1

Markus Weinzierl (Trainer Schalke 04): "Es war heute kein gutes Spiel von uns. In der zweiten Hälfte haben wir alles probiert, aber nicht die Anzahl an Chancen kreiert, wie wir es wollten. Die Eintracht hat es beim 1:0 clever gemacht, auch wenn es zuvor ein Foul war."

Benedikt Höwedes (FC Schalke 04): "Wir tun uns offensichtlich schwer. Wir haben trotzdem viel probiert, sind gelaufen. Hatten mehr Möglichkeiten als der Gegner - aber keine glasklaren. Es ist bitter, zuhause so ausgepfiffen zu werden. Natürlich spielen wir einen Scheiß, das weiß ich auch. Wir stecken vollkommen hinter den Erwartungen zurück. Da dürfen wir auch keine Alibis oder Ausreden finden."

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... über das vermeintliche Foul von Abraham vor dem 0:1: "Der Schiedsrichter hat es gesehen, aber anders gewertet."

Leon Goretzka (FC Schalke 04): "Es tut weh, in die entsetzten Gesichter zu schauen. Wenn wir eins gemacht haben heute, dann haben wir gekämpft. Den Vorwurf lassen wir uns nicht gefallen."

... über die Gewichtung der Niederlage: "Das Spiel war extrem wichtig. Der Abstand zu Frankfurt ist jetzt noch größer geworden."

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Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Alex hat den Ball nach dem Freistoß super genommen. Sicherlich haben wir auch etwas Glück gehabt, dass der Schiedsrichter in dieser Szene nicht gegen uns gepfiffen hat. Wir müssen alles abrufen, wenn wir eine solche Leistung auf den Platz bringen wollen. Meine Mannschaft hat sehr gut gearbeitet."

Darmstadt 98 - 1. FC Köln 1:6

Torsten Frings (Trainer Darmstadt 98): "Das Eigentor hat uns das Genick gebrochen. Wir sind als Mannschaft noch nicht so gefestigt, dass wir so etwas wegstecken können. Wir sind auseinander gebrochen und unser Defensivverhalten hat nicht gestimmt. Generell haben wir es Köln viel zu einfach gemacht."

Aytac Sulu (SV Darmstadt 98): "Eine unheimlich variable Offensive gegen eine unheimlich schwache Defensive - das war heute der ausschlaggebende Punkt."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Logischerweise sind wir sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir haben uns vorgenommen, das Spiel anzunehmen, und wir wussten, dass es kampfbetont werden wird. Wir haben die richtigen Lösungen gefunden, das erste Tor hat uns Ruhe gegeben. Die Marschroute war, weiter Druck zu machen und selbst aktiv zu sein."

FC Ingolstadt - Hamburger SV 3:1

Maik Walpurgis (Trainer FC Ingolstadt): "Meine Mannschaft hat sehr gut gespielt. Sie hat auch die unglückliche Niederlage auf Schalke sehr gut weggesteckt. Wir haben entschlossen und klar agiert, sehr mutig. Wir haben tolle Tore erzielt, haben wenig zugelassen und im Mittelfeld entscheidende Zweikämpfe gewonnen. Das 3:0 hat uns enorm in die Karten gespielt. Es war ein wichtiger Sieg in einem Platzierungsspiel."

Pascal Groß (FC Ingolstadt): "Wir wissen, um was es geht und wollten die drei Punkte heute unbedingt haben. Man hat von Anfang an gesehen, dass die Bereitschaft von jedem einzelnen da war."

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Wir haben das Spiel nicht so angenommen. Ingolstadt war voll auf Sendung. In der zweiten Halbzeit war das Spiel schnell weg. Die erste Halbzeit ist so nicht zu tolerieren. Der eine oder andere hat die Erfolgsphase im Dezember wohl falsch gedeutet und gedacht, dass in der Rückrunde alles von alleine läuft. Das ist nicht der Fall. Da werde ich konsequent einhaken. Wir müssen genauso entschlossen jeden Zweikampf annehmen, als wenn es der letzte wäre. Wir stehen extrem mit dem Rücken zur Wand. Wir können es nur mit einer Teamleistung schaffen. Wir werden das klar und deutlich besprechen."

Jens Todt (Sportchef Hamburger SV): "Wir haben heute gesehen, wie Abstiegskampf geht. Nur leider haben wir das nicht gezeigt, sondern der Gegner. Die erste Stunde des Spiels war eine der schlechtesten Leistungen von uns in dieser Saison. Wir haben allen Grund, besorgt zu sein. Das ist eine dramatische Situation. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und anders auftreten, damit die nötigen Punkte kommen."

Werder Bremen - Bayern München 1:2

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Wir haben uns gegen zwei gute Gegner nicht belohnen können. Die Art und Weise gibt uns aber unheimlich viel Mut. Ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit gut standen. Wir wollen daran arbeiten, dass wir gute Leistungen auch in Punkte ummünzen."

Max Kruse (Werder Bremen): "Eine gute Halbzeit reicht nicht. Wir müssen 90 Minuten gut spielen um gegen Bayern einen Punkt oder mehr zu holen. Wir haben eine gute Leistung gebracht, nichtsdestotrotz stehen wir am Ende mit null Punkten da."

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): "Es war ein wichtiger Sieg in einem schwierigen Spiel. Nach dem Gegentor haben wir unsere Spielidee ein Stück weit verloren. Wir waren schon ein bisschen ängstlich, haben uns Sorgen gemacht, das muss ich zugeben. Gegen Ende hatten wir das Spiel wieder unter Kontrolle."

Arjen Robben (Bayern München): "In der ersten Halbzeit machen wir es ziemlich gut. Wir gehen 2:0 in Führung und dann muss es normalerweise vorbei sein. In der zweiten Halbzeit hat Bremen mehr Druck gemacht und wir hätten besser organisiert sein müssen - es gibt noch einiges zu verbessern."

Philipp Lahm (Bayern München): "Dass wir besser spielen können und müssen, ist doch klar. Im Achtelfinale der Champions League kommt ein richtiger Brocken auf uns zu und da muss man besser agieren als in den letzten beiden Spielen."

RB Leipzig - 1899 Hoffenheim 2:1

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Mir hat die Art und Weise imponiert, wie wir uns auch vom Rückstand nicht vom Weg haben abbringen lassen. Das war ein Big Point gegen einen sehr, sehr guten Gegner. Meine Mannschaft hat taktisch sehr klug agiert, sehr variabel agiert. Wir haben trotz des Rückstandes an unseren Matchplan geglaubt. Wir haben dem Gegner heute unser Spiel aufgezwungen. Im Endeffekt haben wir es erzwungen und einen absolut verdienten Sieg geholt."

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Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir waren heute die schwächere Mannschaft von zwei guten Bundesligateams, deshalb haben wir verdient verloren. Ich bin nicht zufrieden, weil wir den Ballführenden zu oft alleine gelassen haben."

... über die Schiedsrichter-Leistung: "Dazu kommt ein ungleiches Maß vom Schiedsrichter, das sage ich ganz offen. Ich glaube Keita hat 28 Fouls gemacht und kriegt in der 82. Minute die Gelbe Karte. Der darf gar nicht mehr mitspielen."

Sandro Wagner (1899 Hoffenheim): "Wenn wir zu Elft geblieben wären, hätten wir noch eine realistische Chance gehabt. Aber Leipzig war auch stark, deswegen ist der Sieg nicht unverdient. Wir müssen die Niederlage akzeptieren."

VfL Wolfsburg - FC Augsburg 1:2

Valerien Ismael (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind sehr, sehr enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen und auch einen Start nach Maß erwischt, dann haben wir aber einfache Fehler gemacht, die uns verunsichert und den Gegner stark gemacht haben. Das 1:1 war ein Symbol für das Spiel. Wir haben das Gefühl, dass wir uns selber geschlagen haben. Den Befreiungsschlag haben wir verpasst, es wird eine zähe Angelegenheit bleiben."

Mario Gomez (VfL Wolfsburg): "Wir haben ein bisschen mit dem Arsch gewackelt und geglaubt, so gewinnen wir ein Bundesliga-Spiel. Wir haben gespielt wie eine Jugend-Mannschaft. So gewinnen wir kein Spiel mehr."

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Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): "Wir freuen uns riesig, dass wir gewonnen haben. Die Aussichten waren nicht so rosig, wir hatten viele Ausfälle. Aber auch nach dem Gegentor haben trotzdem daran geglaubt, dass wir unseren Plan durchziehen können. Ich bin sehr zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung."

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