Ancelotti: "Thomas ist kein Flügelspieler"

Von SPOX
Thomas Müller hat gegen Wolfsburg endlich wieder getroffen
© getty

Thomas Müllers Tor-Krise ist nach 999 Minuten ohne Bundesligator beendet. Seit Carlo Ancelottis Systemumstellung vor dem Spiel bei Mainz 05 ging die Formkurve steil nach oben.

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Auch statistisch kann man den Aufschwung des Nationalspielers belegen. Wenn Müller auf dem rechten Flügel eingesetzt wird, sind seine Zahlen in vielen Belangen schlechter. Er läuft im Schnitt 11,4 Kilometer und hat 52,4 Ballkontakte pro Spiel. In der Mitte ist er deutlich besser aufgehoben. Dort läuft er einen halben Kilometer mehr und hat 67,6 Ballaktionen pro Spiel.

"Das ist nicht nur gut für ihn, sondern auch für die Mannschaft", sagt Arjen Robben der Sport Bild. "Seine Bewegungen, seine Präsenz vorne drin. Das ist super."

Es gab ein Gespräch zwischen Ancelotti und Müller, indem es darum ging, wie man am besten die Torflaute des Bayern-Urgesteins lösen könnte. "Der Trainer fragt immer wieder die einzelnen Spieler, wie sie sich fühlen, was los ist", sagte Müller.

"Er kann nicht auf dem Flügel spielen"

Im Meinungsaustausch mit seinem Trainer erklärte der Bayern-Star: "Die Position hinter den Spitzen ist meine beste, das ist kein Geheimnis. Dort kommt meine Laufstärke zum Tragen. Ich kann in die Räume reingehen, mich bewegen, meinen Mitspielern helfen, Defensivarbeit leisten."

Natürlich weiß das auch der Bayern-Coach. "Thomas ist ein Stürmer. Er kann nicht auf dem Flügel spielen. Ich weiß, dass Müller nicht an der Linie spielen kann wie Robben, Ribery oder Costa."

Ein paar Sprüche seiner Mannschaftskollegen musste er sich dennoch anhören. "Jetzt bist du mit mir gleichgezogen", scherzte Philipp Lahm als er in den Katakomben an Müller vorbei lief. Müller kommentierte den Spruch trocken: "Das ist für mich die wichtigste Erkenntnis des Tages!"

Thomas Müller im Steckbrief

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