Fussball

Bobic: "Lassen uns das nicht mehr bieten"

Von Ben Barthmann
Fredi Bobic war nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg bedient

Eintracht Frankfurt verliert gegen den VfL Wolfsburg, Sportvorstand Fredi Bobic wütet im Anschluss. Er ist unzufrieden und sieht einen Großteil der Schuld beim Schiedsrichter Dr. Felix Brych.

0:1 stand am Ende auf der Anzeigetafel, Eintracht Frankfurt musste die erste Niederlage nach acht Partien hinnehmen. Für Sportvorstand Fredi Bobic Grund genug, die Mannschaft nach dem Spiel in der Kabine zu versammeln. Er wälzte viel Schuld auf den Unparteiischen ab.

"Langsam kommt es mir so vor, keiner will uns da oben haben. Wir werden gejagt mit Gelben Karten, mit Roten Karten - für nichts", so Bobic. Er vermutet Methode: "Das lassen wir uns nicht mehr bieten! Es ist ja nicht so, dass wir hier eine Tretertruppe sind."

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Tatsächlich beging Frankfurt am Wochenende 18 Fouls und hat bereits 44 Gelbe Karten sowie drei Rote Karten gegen sich gesehen. Das ist mit großem Abstand die schlechteste Bilanz der Bundesliga nach 15 Spieltagen.

Für Bobic liegt die Schuld - zumindest an diesem Wochenende - bei Dr. Felix Brych: "Es kommt überhaupt kein Spielfluss zustande. Das Spiel wird zerstückelt ohne Ende." Im Gegensatz würde dann für den Gegner gepfiffen. "Der Elfer war sowas von klar. Und wenn er den ersten Elfer von Hasebe pfeift, hätte er Gelb-Rot zeigen müssen", so Bobic zur Szene zwischen Ante Rebic und Daniel Caligiuri.

Fredi Bobic im Steckbrief

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