Fussball

Schubert-Ultimatum: "Bis Weihnachten liefern"

SID
Max Eberl stellt Andre Schubert ein Ultimatum

Max Eberl hat bei Borussia Mönchengladbach dem angezählten Coach Andre Schubert ein Ultimatum gestellt. Zwar wollen die Rheinländer nach Eberls Angaben in einem Interview der Bild am Sonntag auch noch nach der Winterpause mit Schubert zusammenarbeiten, doch knüpfte der Ex-Profi die Vertragstreue des Klubs auch an klare Bedingungen.

"Ich sage es ganz klar: Bis Weihnachten müssen wir Ergebnisse liefern", meinte der Sportdirektor.

Mönchengladbach blieb in den acht Pflichtspielen seit Schuberts Vertragsverlängerung bis 2019 sieglos und rangierte in der Tabelle vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 auf dem 13. Platz. In den letzten beiden Punktspielen des Jahres muss der Ex-Meister noch beim FC Augsburg und gegen den VfL Wolfsburg antreten.

In der Europa League und im DFB-Pokal ist der Ex-Meister auch noch im Rennen.

Für Eberls Bewertung der ersten Saisonhälfte sind jedoch weitgehend die Liga-Resultate maßgeblich: "Wir sind nur vier Punkte von dem einstelligen Tabellenplatz entfernt, den wir uns zum Ziel gesetzt haben. Wir wollen punkten, um möglichst weit über dem Strich ins neue Jahr zu gehen."

Verstärkungen sollen her

In der bevorstehenden Analyse soll die sportliche Misere der vergangenen Wochen Schubert nicht grundsätzlich zum Nachteil ausgelegt werden. "Wir reden nicht über Kontinuität, wir halten sie für unabdingbar für den Erfolg. Deshalb entlasse ich keinen Trainer, wenn wir mal eine schwache Phase haben."

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Um 2017 im entscheidenden Saisonabschnitt noch einmal in den Wettlauf um einen Europacup-Platz eingreifen zu können, wollen die Borussen laut Eberl in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.

"Wir planen, noch etwas zu machen", sagte der 43-Jährige: "Bei uns entwickelt sich eine neue Hierarchie, und die wollen wir im Winter weiter verstärken."

Traum vom Gewinn des DFB-Pokals

Die seit Wochen anhaltenden Spekulationen um seine Person als Kandidat für einen Posten im Management von Branchenführer Bayern München wies Eberl nochmals zurück: "Es gibt keine Anfrage aus München."

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Zwar wollte der Ex-Profi sich nicht ausdrücklich zu seinem bis 2020 laufenden Vertrag bei den Fohlen bekennen ("Von solchen absoluten Sätzen im Fußball halte ich nichts"), "aber es gibt für mich keine Veranlassung, über meine Zukunft in Gladbach nachzudenken".

Entsprechend peilt Eberl mit seinem Verein auch weiterhin den ersten Gewinn eines Titels seit dem Cup-Gewinn vor 21 Jahren an: "Im Pokal habe ich nach wie vor den Traum, mal einen Titel zu holen. Und da bleibe ich auch bei."

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