Sonntag, 06.11.2016

Strunz, Bein und Stein schätzen Hamburgs Situation ein

Ex-Weltmeister Bein glaubt an Abstieg des HSV

Der frühere Fußball-Nationalspieler Uwe Bein (56) glaubt an den Abstieg des tief in der Krise steckenden HSV. "Es spricht alles dafür, denn die anderen Mannschaften kämpfen wenigstens. Das ist beim HSV ja nicht einmal sichtbar", kritisierte der Weltmeister von 1990 am Rande des 35. Sportpresseballs am Samstag in Frankfurt.

Mit Blick auf die aktuelle Situation des Tabellenletzten zeigte sich der frühere Spielmacher Bein, der selbst zwischen 1987 und 1989 beim HSV unter Vertrag stand, äußerst besorgt: "Das, was in Hamburg abgeht, ist sehr, sehr traurig und macht einen nachdenklich."

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Auch Thomas Strunz hat wenig Hoffnung auf Besserung beim Bundesliga-Dino, der aus zehn Punktspielen in dieser Saison nur zwei Punkte holte und bereits sechs Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat.

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"Man muss sich ganz, ganz große Sorgen um den Hamburger SV machen. Das ist schon dramatisch, jetzt auch wieder 2:5 gegen Dortmund zu verlieren und die erste Halbzeit so desaströs zu spielen", meinte der Europameister von 1996. Nach Meinung von Strunz fehlt etlichen HSV-Spielern die Qualität für den Klassenerhalt.

Strunz: "Unterdurchschnittlich besetzt"

"Ich glaube, dass der Kader sehr schlecht ist. In der Innenverteidigung und im zentralen defensiven Mittelfeld ist die Mannschaft im Bundesligavergleich unterdurchschnittlich besetzt", urteilte der 48-Jährige, der auch für die nächsten Wochen kein gutes Gefühl hat: "Wie da der Knoten durchgeschlagen werden soll, das erschließt sich mir nicht."

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Auch Uli Stein schätzte die Lage als "sehr bedrohlich" ein. Der ehemalige Nationalkeeper und HSV-Profi rechnet aber mit der neuerlichen Rettung der Nordlichter in letzter Sekunde. "Ich glaube, dass der HSV das Glück hat, dass es zwei Mannschaften gibt, die noch blutleerer sind. Ingolstadt und Darmstadt", sagte der 62-jährige Stein.

Der Hamburger SV in der Übersicht

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