Donnerstag, 03.11.2016

Karl-Heinz Rummenigge kontert Max Eberl nach Kritik an Spielansetzung

"Da muss er sich früher drum kümmern"

Dass Borussia Mönchengladbach nach der Champions-League-Partie am Dienstag in der Bundesliga bereits am Freitag wieder ran muss, kritisierte Max Eberl heftig. Der Fohlen-Manager warf der DFL vor, den FC Bayern München bei der Spielansetzung zu bevorzugen. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge konterte nun.

"So etwas würde bei Bayern nie passieren. Ich habe noch nie gehört, dass Bayern nach der Champions League freitags gespielt hat. Die spielen immer samstags oder sonntags", beschwerte sich Eberl nach dem 1:1-Unentschieden gegen Celtic Glasgow.

Die vermeintliche Bevorteilung wollte Rummenigge nun so nicht stehen lassen. "Das hat es bei uns auch schon gegeben. Es gibt ja die sogenannte 72-Stunden-Regel", entgegnete der 61-Jährige gegenüber der Bild. Die UEFA empfiehlt 72 Stunden Ruhe zwischen zwei Pflichtspielen. Laut dem Blatt unterschritt Bayern die Pausephase vier Mal, Gladbach sieben Mal.

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"Natürlich will man lieber immer samstags spielen", stellte Rummenigge klar und konterte Eberl: "Aber dann muss er sich bei der DFL beschweren. Und sich rechtzeitig darum kümmern - das ist dann eher ein Vorwurf an die eigene Adresse."

Die DFL selbst hat die Freitags-Ansetzung der Partie zwischen Hertha BSC und Mönchengladbach (20.30 Uhr im LIVETICKER) bereits erklärt. "Grund für diese Ansetzung ist, dass für Samstag in Berlin eine Großdemonstration angemeldet ist und auf ausdrücklichen Wunsch der Sicherheitsbehörden keine Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga stattfinden sollen", heißt es.

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