Watzke: "Wollen keinen Sozialismus im Fußball"

Von SPOX
Mittwoch, 16.11.2016 | 10:01 Uhr
Hans-Joachim Watzke will Sozialismus im Fußball vermeiden
Advertisement
NBA
Fr22.06.
Draft: Schafft Mo Wagner den Sprung in die NBA?
World Cup
Kolumbien -
Japan (Highlights)
World Cup
Polen -
Senegal (Highlights)
World Cup
Russland -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Portugal -
Marokko (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Saudi-Arabien (Highlights)
World Cup
Iran -
Spanien (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Australien (Highlights)
World Cup
Frankreich -
Peru (Highlights)
World Cup
Argentinien -
Kroatien (Highlights)
World Cup
Brasilien -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Island (Highlights)
World Cup
Serbien -
Schweiz (Highlights)
World Cup
Belgien -
Tunesien (Highlights)
World Cup
Südkorea -
Mexiko (Highlights)
World Cup
Deutschland -
Schweden (Highlights)
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Hans-Joachim Watzke hat nichts gegen ungleiche Voraussetzungen in der Bundesliga. Darüber hinaus sprechen der BVB-Boss und Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in der Sport Bild über Spanien als neue Gefahr für die deutschen Klubs.

Laut Watzke arbeitet der BVB mit Hochdruck daran, von einem "Verkauf-Verein" zu einem "Kauf-Verein" zu werden: "Als ich anfing, hatten wir einen Umsatz von 75 Millionen und Bayern machte 300. Heute macht Bayern 570, 580 Mio., wir kratzen an der 400. Rein prozentual betrachtet, sieht die Entwicklung großartig aus, aber in absoluten Zahlen sind es immer noch 200 Mio. Unterschied. Solange das so ist, werden die Voraussetzungen immer ungleich bleiben. Das ist aber okay, wir wollen keinen Sozialismus im Fußball."

Die neue Gefahr für die Liga-Elite kommt laut Watzke nicht aus England, sondern aus Spanien: "Bayern und der BVB werden mehr Probleme mit Barca oder Real bekommen, der Rest der Bundesliga mehr mit den mittelklassigen englischen Klubs. Unsere Spieler gehen ja nicht zu Stoke City - aber es gibt viele Bundesliga-Profis, die es für das doppelte und dreifache Gehalt machen würden. Das heißt: Wir bluten unter Umständen in der Spitze und in der Breite aus."

Erlebe die Highlights der Bundesliga auf DAZN

In die gleiche Kerbe schlägt auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: "Real Madrid hat gerade drei Verträge verlängert: Ronaldo soll 20,5 Mio. Euro netto verdienen - das bekommt in der Bundesliga nicht ein Spieler brutto! Da steckt ein Geschäftsmodell dahinter. Die wollen nicht, dass ihre Spieler aus England abgeworben werden."

Hasenhüttl kontert Watzke

Watzke ließ sich, angesprochen auf die 50+1-Regel, zudem zu einer Spitze gegen Aufsteiger RB Leipzig hinreißen: "Bei Rasenballsport, wie sie ja tatsächlich heißen, haben wir das erste Mal - auch im Gegenteil zu Hoffenheim oder Wolfsburg - den Fall, dass da nichts, aber auch gar nichts historisch gewachsen ist. Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu promoten."

RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl konterte. "Ich verschenke keinen einzigen Gedanken daran, dass es uns nur deshalb gibt, um eine Dose zu performen. Das wäre schade", sagte der Österreicher: "Ich sehe stattdessen die Euphorie und die Freude, die wir in der Stadt verbreiten. Das ist für mich der allerwichtigste Antrieb. Man sollte uns schon die Chance geben, die Menschen auf unsere Art und Weise glücklich zu machen."

Alle Infos zu Borussia Dortmund

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung