Fussball

Polizeipräsident kritisiert Pott-Fans

Von SPOX
Der Polizeipräsident äußerte Kritik am Verhalten mancher Fans während des Derbys

Das Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund lieferte auf dem Platz kaum Erkenntnisse. Neben dem Platz hatte die Polizei alle Hände voll zu tun und übt Kritik an manchen Fans.

Torlos trennten sich der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund im ersten Revierderby der Saison. Für die Polizei dennoch ein Großeinsatz mit mehreren Brandherden. Polizeipräsident Gregor Lange übt Kritik am Verhalten mancher Fans.

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"Zu einem Fußballspiel gehören Emotionalität, Leidenschaft und Siegeswille. Wer wie einige gewaltbereite Ultras jedoch auf Hass, Respektlosigkeit und Ignoranz setzt, hat bei solchen Großveranstaltungen nichts zu suchen", ärgerte sich der Polizeipräsident Dortmunds.

Er sieht die Aufgaben der Polizei in anderen Bereichen: "Ich würde mein Personal lieber im Kampf gegen Wohnungseinbrecher oder zur Bekämpfung der Straßenkriminalität einsetzen. Dort wird es dringend gebraucht." Dementsprechend solle man "gewaltbereite Fußballanhänger außen vor" lassen.

Rund 2000 Beamte waren nach Angaben der Polizei vor, während und nach dem Derby im Einsatz. Etwa 360 Personen wurden festgenommen, mehrere Waffen konfisziert. Zwei Züge und acht Streifenwagen trugen Schaden davon.

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