Freitag, 28.10.2016

Revier-Derby: Das sagen Tuchel und Weinzierl

"Hat was von einem Pokalfinale"

Im Signal-Iduna-Park steigt am Samstag (18.30 Uhr im LIVETICKER) das 149. Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Thomas Tuchel und Markus Weinzierl stehen vor dem im Ruhrpott prestigeträchtigsten Spiel des Jahres Rede und Antwort. Welche Bedeutung hat das Spiel? Was sagen die beiden Trainer zum Gegner? Wie soll selbiger bezwungen werden?

Die Bedeutung des Spiels:

Thomas Tuchel: Ich glaube, dass dieses Derby das Derby schlechthin ist. Ich empfinde es deshalb als großes Geschenk, ein Teil davon zu sein. Es hat einen sehr großen Einfluss, ist sehr außergewöhnlich. Wir haben die Reaktionen gespürt, die das Spiel bei den Spielern und dem Team auslöst. Das merkt man vor allem, wenn man auf dem Rasen dabei ist. Es ist ein großes Geschenk, weshalb wir alles geben werden. Es hat etwas von einem Pokalfinale.

Markus Weinzierl: Es gibt viele Derbys, aber das Duell ist natürlich eine ganz andere Nummer. Dieses Spiel elektrisiert viel mehr Leute als etwa ein Derby in Bayern. Das merkt man ganz deutlich. Ich sehe bei uns Identifikationsfiguren, die wissen, um was es geht. Unsere Fans identifizieren sich mit dem Team. Für unsere Fans werfen unsere Jungs alles rein.

Die Personalsituationen:

Thomas Tuchel: Bei Andre Schürrle sieht es so aus, als ob zwei Trainingseinheiten reichen, um wieder im Kader zu stehen. Bei Raphael Guerreiro könnte es sehr eng werden. Pierre-Emerick Aubameyang hängt auch noch in der Schwebe. Aber bei ihm kann sich die Verletzung nicht verschlimmern.

Markus Weinzierl: Wir werden heute im Abschlusstraining schauen, wie es aussieht. Vielleicht sollten wir die Aufstellung nach Ländern oder nach dem Ruhrgebiet auswählen. Eine interessante Idee. Im Ernst, wir müssen schauen, dass wir die beste Aufstellung finden.

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Die Einschätzung des Gegners:

Thomas Tuchel: Ich schätze die Mannschaft als sehr kompakt ein. Es ist eine richtige Männer-Mannschaft mit aktuell sehr oft drei Innenverteidigern und einem fließenden Übergang von einer Dreier- zu einer Fünferkette. Es ist wichtig sehr emotional und sehr hart zu spielen. Wir müssen den nötigen Biss an den Tag legen, sie beschäftigen.

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Markus Weinzierl: Ich sehe, dass Dortmund mit sehr viel Qualität arbeiten kann. Sie haben aktuell eine sehr gute Mannschaft mit starken Spielern. Wir wollen dagegenhalten, fahren mit einer breiten Brust nach Dortmund. Unsere Mannschaft hat sich gut entwickelt, das gilt es morgen zu untermauern. Das Spiel wird im Endeffekt in sehr vielen Bereichen entschieden.

Die Einschätzung der eigenen Form:

Thomas Tuchel: Wir kennen die Situation und sind nicht glücklich über die letzten Ergebnisse. Wir müssen uns von diesen Gedanken frei machen. Wir hatten die Möglichkeit gegen Berlin und Ingolstadt zu gewinnen, haben es aber nicht geschafft. Damit müssen wir leben. Wir wollen der Mannschaft weiter Vertrauen schenken und die Spieler weiter pushen. Wir wissen, dass die Ausgangslage für ein Derby es mit sich bringt, die letzten Wochen etwas verblassen zu lassen.

Markus Weinzierl: Ich glaube, dass die Form eine entscheidende Rollen spielen kann. Es ist immer besser, mit breiter Brust anzutreten - und das können wir. Natürlich braucht man auch das nötige Glück, eine Führung würde natürlich helfen. Wir werden sehen, ob wir gegen eine Mannschaft wie den BVB bestehen können.

Die Konsequenzen einer Niederlage:

Thomas Tuchel: Wir haben letztes Jahr erlebt, was eine Niederlage für Auswirkungen haben kann. Solche Partien gehen weit über ein normales Duell hinaus. Wichtig ist es aber auch, dass alles friedlich abläuft.

Markus Weinzierl: Naja, es geht um ganz wichtige drei Punkte. Klar spielt das Duell eine größere Rolle. Es geht ums Derby. Wir wären mit einem Punkt oder einem Sieg seit sieben Spielen ohne Niederlage. Natürlich würde uns das helfen. Es zählen allerdings mehr Spiele. Die Wertigkeit ist dennoch enorm.

Die Vorbereitung auf die Partie:

Thomas Tuchel: Wir haben uns sehr gut auf das Derby vorbereitet, allerdings auch sehr inhaltlich.

Markus Weinzierl: Wir wollen, dass die Jungs mitbekommen, was das Spiel den Leuten in der Region bedeutet. Deshalb wollte ich dass die Spieler im Abschlusstraining nochmals das besondere Feeling erleben. Daher wollen wir unsere Fans vorher nicht wegsperren.

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