Sonntag, 09.10.2016

Reiner Calmund spricht sich für eine Abschaffung der 50+1 Regel aus

Calmund: "Tradition schießt keine Tore"

Reiner Calmund hat sich für eine Abschaffung der 50+1-Regel ausgesprochen. Der Kampfbegriff Tradition sei weder im Fußball noch in der Unternehmerwelt der richtige Ratgeber.

"Tradition schießt keine Tore und in der Unternehmerwelt sorgt Tradition auch nicht für Umsätze", sagte Calmund bei Sport1. Besonders die Kritik an der TSG Hoffenheim kann der 67-Jährige nicht nachvollziehen: "Hoffenheim, das ist kein Plastikklub. Hopp hat von Anfang an gesagt, ab Zeitpunkt X gibt er keinen Cent mehr für die Profimannschaft. Die finanzieren sich inzwischen selbst. Das ist bombig."

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Auch das Modell bei Hannover 96 möchte Calmund nicht verurteilt wissen. Martin Kind sei "ein hoch seriöser Geschäftsmann. Er hat den Verein übernommen, da waren die mausetot."

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Armin Veh pflichtet Calmund bei der Forderung nach einer Regel-Abschaffung bei: "Ich bin dafür, dass Investoren kommen, um konkurrenzfähig zu bleiben." Allerdings bedingt dies seiner Meinung nach nicht den Tod der Tradition: "Warum kann man nicht von außen einen reinholen und dabei die Tradition beibehalten? Man braucht das Gefühl, dass der Investor sich auch mit dem Verein identifiziert. Ich sehe nicht Schlechtes an Investoren."

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