"Bayern? Für die Bundesliga nicht schön"

Von Ben Barthmann
Fredi Bobic arbeitet für Eintracht Frankfurt
© getty

Mit Eintracht Frankfurt geht es in den nächsten Versuch, den FC Bayern München zu stoppen. Fredi Bobic hat noch nie gegen den FCB gewonnen und hat genug von deren Dominanz.

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Fredi Bobic versuchte sich schon oft am FC Bayern München, einen Sieg konnte er weder als Spieler noch als Funktionär erringen. Am Wochenende gibt es mit Eintracht Frankfurt den nächsten Versuch.

Dass es dennoch schwer wird, ist Bobic bewusst. In der Bild erklärt er: "Vor Jahren war es vielleicht so: Sie haben die beste Elf der Liga, aber im Kader ging es dann qualitativ ein bisschen nach unten. Jetzt ist es so: Sie haben nicht nur die beste Elf, da ist auch der Platzwart ein Nationalspieler."

Hoffnung ruht auf Dortmund

Dementsprechend sieht der Sportvorstand die Bayern durchaus negativ: "Für den europäischen Fußball ist es gut, dass wir die Bayern haben. Für die Bundesliga ist es sicherlich nicht so schön. Wenn man mal überlegt, dass sie gefühlt gar keine Schwächen mehr haben."

Seine große Hoffnung ruht deshalb auf Borussia Dortmund: "Ich glaube schon, dass Dortmund Meister werden kann, aber es wird an den Bayern liegen, ob sie Schwächen zeigen."

Fernab des Titelkampfes ordnet Bobic die Eintracht ein. Trotz gutem Start: "Wir sind froh und stolz, dass viele Dinge so gegriffen haben. Zum jetzigen Zeitpunkt zehn Punkte zu haben, ist gut." Dennoch sagt er zu seinem Sieg über den FCB: "Das wäre eine unfassbare Sensation."

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