FC Augsburg: Investoren aus China wohl an Bundesliga-Klubs interessiert

Steigen chinesische Investoren beim FCA ein?

Von SPOX
Samstag, 01.10.2016 | 12:57 Uhr
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In China ist Fußball längst keine unbedeutende Randsportart mehr. Mittlerweile investieren die Chinesen Millionen und haben unter anderem schon europäische Klubs wie Inter und AC Mailand oder Aston Villa und Espanyol gekauft. In Zukunft könnten sich die Asiaten auch in Deutschland breit machen und Anteile an Bundesliga-Klubs erwerben. So jedenfalls die Einschätzung vieler Klubbosse.

Klaus Hofmann, Vorstandschef beim FC Augsburg, rechnet damit, dass sich Investoren aus China "sehr bald, vielleicht sogar noch diese Saison", bei einem Klub einkaufen könnten. Laut Bild-Informationen ist sogar ein Einstieg in Augsburg wahrscheinlich. Allerdings ist aufgrund der in Deutschland geltenden 50+1-Regel eine Übernahme als Mehrheitsgesellschafter ausgeschlossen. Auch Alexander Wehrle, Geschäftsführer beim 1. FC Köln, bestätigte gegenüber Bild Interesse: "Es gab immer mal wieder Anfragen aus China, zum ersten Mal vor zwei Jahren. Für uns ist das aber kein Thema."

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Anders sieht es hingegen bei Hertha BSC aus, das sich bereits einen US-Investor ins Boot geholt haben: "Wir sind offen für den Einstieg eines weiteren Investors. Es muss vom Partner und vom Geld her passen", so der Berliner Finanzchef Ingo Schiller.

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China hatte sich zudem kürzlich als Gastgeber für die WM 2030 ins Spiel gebracht, die Fußball-Förderung läuft in Fernost also auf Hochtouren. In Schulen ist Fußball sogar schon Pflichtfach. Den frühereren Bundesliga-Coach Felix Magath zog es bereits nach China. Seit Juni trainiert er den Erstligisten Shandong Luneng: "Dass in China und aus China viel Geld in den Fußball fließt, dürfte niemandem verborgen geblieben sein. Es wird viel investiert, um den Fußball voranzubringen", zeigt sich der 63-Jährige über die Entwicklung wenig verwundert.

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