Donnerstag, 20.10.2016

Christian Heidel erinnert an Tage aus Mainzer Zeiten

Heidel: "Mit Kloppo auch schon erlebt"

Krise beim FC Schalke 04, doch Sportdirektor Christian Heidel bleibt cool. Er kann Erfahrungswerte anführen und so gelassen bleiben. Am Wochenende geht es gegen Ex-Klub 1. FSV Mainz 05 und jede Menge Erinnerungen.

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Am Sonntag trifft der FC Schalke 04 auf den 1. FSV Mainz 05 (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER). Für Christian Heidel ein besonderes Spiel, wechselte der Sportdirektor doch im Sommer aus Mainz nach Gelsenkirchen.

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Im kicker vermeidet er jedes böse Wort über seinen Ex-Verein, während er doch zugeben muss, dass der Abschied nicht ganz ideal verlief.

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"Harald Strutz hat damals noch mit mir in meinem Büro zusammengesessen, und wir waren uns absolut einig, in der Öffentlichkeit noch nicht über das Thema Schalke zu sprechen, insbesondere, weil nichts entschieden war. Zwei Stunden später erklärt er in zwei TV-Interviews, ich hätte ein Angebot von Schalke 04", erzählt Heidel.

"Gegner muss es hassen, gegen uns zu spielen"

Strutz habe sich entschuldigt, somit ist sportliche Vorfreude bei Heidel das dominierende Gefühl. "Einer meiner Grundsätze war: Jeder Gegner muss es hassen, gegen uns zu spielen. Wir müssen äußerst unbequem sein. Dafür steht der FSV Mainz auch jetzt. Die rennen viel, sind sehr aggressiv, aber haben auch richtig Qualität."

Ein "überragender Trainer" würde die 05er anleiten. Heidel zieht den Vergleich zu Markus Weinzierl von S04: "Beide verstehen es glänzend, Spieler zu entwickeln. [...] Von ihrer Art her sind die beiden Trainer gar nicht weit auseinander." Schmidt führe den Weg von Ex-Trainer Thomas Tuchel weiter.

Neben Tuchel coachte auch Jürgen Klopp mal in Mainz. Aus diesen Zeiten ist Heidel noch krisenfest: "Manche Leute glauben wirklich, in Mainz gäbe es keine Medien. Da ist auch Theater, wenn man wochenlang verliert. Mit Kloppo haben wir das 2005 erlebt, da haben wir auch die ersten fünf Spiele verloren und sind am Ende Elfter geworden."

Auf Schalke, so der Sportdirektor, würde jedoch jeder Satz für "bundesweites Aufsehen" sorgen. Ebenso wie jedes Ergebnis, gerade wenn S04 so kriselt, wie es es derzeit tut. Auch deshalb soll in der Europa League in Krasnodar geschont werden, um sich in der Bundesliga gut präsentieren zu können.

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