Rudi Völler: "Schweinsteiger noch zwei Jahre auf Top-Niveau"

Völler äußert sich zu Schweinsteiger

SID
Sonntag, 07.08.2016 | 12:14 Uhr
Rudi Völler ist sich sicher, dass Schweinsteiger noch zwei Jahre auf Topniveau vor sich hat
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Rudi Völler hält große Stücke auf Bastian Schweinsteiger und glaubt trotz dessen Ausbootung bei Manchester United an weitere gute Jahre für den Weltmeister. Auch äußert sich der 56-Jährige zu den Transfers von Mats Hummels zum FC Bayern München und von Leroy Sane zu Manchester City.

"Es gehört zu einer Karriere, dass man irgendwann verletzungsanfällig wird und die Frage aufkommt, wie es weitergeht", sagte Völler der Bild am Sonntag über Schweinsteiger: "Dieser Herausforderung muss und wird er sich stellen."

Obwohl der kürzlich aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetretene Mittelfeldspieler bei Manchester United keine Rolle mehr spielt und sich einen neuen Verein suchen muss, glaubt Völler nach wie vor an die Qualität Schweinsteigers.

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"Hummels nicht eins zu eins zu ersetzen"

"Egal, wo seine Zukunft liegt - Bastian wird noch mindestens zwei Jahre auf Top-Niveau spielen", ist sich Völler sicher. Dass er künftig nicht mehr für das DFB-Team auflaufen wird, werde "ihm helfen. Es wird Bastian guttun, dass diese zusätzliche Belastung nun wegfällt. Philipp Lahm ist dafür das beste Beispiel".

Darüber hinaus äußerte sich Völler über den Wechsel von Mats Hummels zum FC Bayern München. "Wenn es vielleicht eine kleine Stelle im Kader gab, wo Bayern nicht mit dem Prädikat 'Weltklasse' besetzt war, dann auf der Position in der Abwehr neben Boateng", meint der ehemalige Teamchef der Nationalmannschaft.

Und weiter: "Aber dann holen sie sich eben den Hummels - und schwächen gleichzeitig noch ihren größten Konkurrenten Dortmund. Hummels kannst du nicht eins zu eins ersetzen."

Verständnis für Sane

Ein weiterer Transfer, der im Sommer für viel Aufregung sorgte, war Leroy Sanes Wechsel vom FC Schalke 04 zu Manchester City. Völler zeigt Verständnis für diesen Schritt und begründet ihn.

"Heute gehen junge Spieler eben viel früher ins Ausland als zu meiner Zeit. Ich glaube, dass es Sane nicht nur ums Gehalt ging, denn bei Schalke wird er auch gut verdient haben, wenn auch nicht so viel wie nun in England", sagte Völler: "Da war der Reiz des Neuen, die Premier League, Pep Guardiola als Trainer - aber auch entscheidend und nicht zu unterschätzen ist aus meiner Sicht immer der Wohlfühl-Faktor."

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