Fussball

Halilovic: Labbadia dämpft Erwartungen

Von SPOX
Alen Halilovic war mit Kroatien bei der EM

Nach dem missglückten Versuch im vergangenen Jahr hat sich der Hamburger SV endlich Alen Halilovic vom FC Barcelona geschnappt. Der 20-Jährige gilt in Fankreisen bereits als Heilsbringer, doch Trainer Bruno Labbadia setzt auf das Leistungsprinzip. Bei Filip Kostic sieht die Sachlage etwas anders aus.

"Wir sehen bei ihm Top-Grundlagen. Aber wir haben auch einiges an Arbeit vor uns", sagte Labbadia in der Bild über Halilovic: "Er ist ein Talent wie Waldschmidt. Es ist kein Unterschied, ob einer von Barcelona oder aus Frankfurt kommt." Luca Waldschmidt ist dabei einer von Halilovics Konkurrenten um die Position im zentralen Mittelfeld.

Der Kroate kann allerdings auch auf dem Flügel spielen, was Labbadia auch andeutet: "Im Mittelfeld-Zentrum sind wir mit Hunt, Gregoritsch und Waldschmidt ordentlich besetzt."

Die Livestream-Revolution: Alle Infos zu Performs Multisport-Streamingdienst DAZN

Da Halilovic vor allem in Sachen Defensivarbeit noch einiges lernen kann, scheint er auch keine überhöhten Ansprüche zu stellen. "Entscheidend war, dass er nicht mit den Erwartungen wechselt, ich komme aus Barcelona und muss sofort Stammspieler sein. Beide konnten die Situation sehr gut einordnen", sagte Labbadia über ein Gespräch mit Halilovic und dessen Vater Sejad.

Kostic muss funktionieren

An Rekordtransfer Filip Kostic scheint Labbadia allerdings andere Erwartungen zu haben: "Er ist drei Jahre älter, kennt die Bundesliga seit zwei Jahren. Da hoffe ich, dass er mit seiner Power und Dynamik sofort Fuß fasst und uns ein ganzes Stück weiterbringt." Nach den Querelen um den Transfer wäre alles andere vermutlich auch eine herbe Enttäuschung.

Doch auch beim Serben hofft der HSV-Coach auf eine weitere Steigerung: "Filip hat gute Grund-Qualitäten, aber überall noch Luft nach oben. Er ist ein guter Vorbereiter, hat einen guten linken Fuß. Aber ich traue ihm noch mehr zu."

Das könnte auch nötig sein, denn beim Bundesliga-Dino streiten sich elf gelernte Offensivspieler um vier Plätze. Das freut den Trainer: "Wir hoffen, dass sich die Spieler durch die Konkurrenz gegenseitig nach oben jagen."

Alles zum HSV

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung