Fussball

Niemeyer: "Weiße Fahne hissen"

Von SPOX
Peter Niemeyer glaubt, dass Darmstadt 98 wieder um den Klassenerhalt spielen wird

Peter Niemeyer geht in seine zweite Saison beim SV Darmstadt 98 und blickt voraus auf eine erneut schwierige Saison. Er äußert Bedenken ob der Kader-Stärke und kann mit Pokemon eher wenig anfangen.

Nach dem Abgang von Dirk Schuster weht in Darmstadt ein anderer Wind, was sich schon im Training unter Norbert Meier erkennen lässt. Niemeyer erklärt dazu in einem Interview mit Bild: "Er zäumt das Pferd anders auf. Es fängt bei den Analysen an, die weitgreifender gemacht werden, um als neuer Trainer uns Spieler besser einschätzen zu können. Im Trainerstab ist zudem ein zusätzlicher Trainer, der andere Trainingsformen hineinbringt."

Eine weitere einschneidende Änderung ist auch der Abgang von Stürmer Sandro Wagner nach Hoffenheim. Der Mittelfeldmann gab zu: "Ich vermisse ihn schon als Kollegen außerhalb des Platzes und in der Kabine. Und er fehlt mir auch auf dem Platz."

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Was die Spielidee des neuen Trainers angeht, gibt sich Niemeyer auch eher skeptisch. Den Ansatz, künftig mehr Spielanteile zu haben, kommentierte er so: "Klar, können wir gerne anstreben. Wir können es gerne probieren. Man muss ja auch Ziele haben. Anfang der Vorbereitung versucht man, Stärken noch stärker zu machen und Dinge, die man nicht so gut kann, zu verbessern. Das muss der Ansatz sein." Er schränkte jedoch ein: "Was dann am ersten Spieltag übrig bleibt, werden wir dann sehen."

Die weiße Fahne hissen

Das Hauptziel sei aber ohnehin der Klassenerhalt. Doch um diesen zu erreichen, bräuchte es seiner Meinung nach noch Verstärkungen im Kader: "Wenn wir mit so einem Kader antreten, wie er jetzt ist, können wir die weiße Fahne hissen." Allerdings, so Niemeyer: "Aber ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen wieder was Vernünftiges hinbekommen - sie sind dran, machen und tun."

Was den neuen Trend gerade unter jüngeren Menschen hierzulande angeht, Pokemon Go zu spielen, kann er diesem aber nicht viel abgewinnen: "Ich sehe die ganze Zeit Leute, die mit dem Handy rumlaufen und suchen. Aber mich hat es noch nicht erwischt. Und ich hab es auch noch nicht richtig verstanden. Bei uns gab es damals ein Tamagochi-Ei und die Sesamstraße. Mit Pokemons habe ich nie gespielt."

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