Thomas Müller im Interview

"Matthias Sammer hat uns geschärft"

Dienstag, 19.07.2016 | 11:30 Uhr
Thomas Müller will mit dem FC Bayern München das Triple feiern
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SPOX: Ihr neuer Trainer Carlo Ancelotti hat vor einiger Zeit gesagt, dass für die Topklubs wie Bayern die Champions League mittlerweile wichtiger sei als die nationalen Meisterschaft. Sie teilen diese Ansicht demnach nicht?

Müller: Natürlich ist der Champions-League-Titel im internationalen Ansehen etwas größer einzuordnen, aber man muss sich auch überlegen, was es bedeuten würde, eine Meisterschaft nicht zu gewinnen. Das hieße nämlich, dass wir Woche für Woche Punkte liegen lassen würden und wir das ganze Jahr Ärger hätten, weil wir uns mit vielen unangenehmen Themen auseinandersetzen müssten. Deshalb ist das Nichtgewinnen einer Meisterschaft übers Jahr gesehen viel mühsamer. Wenn man im Nachhinein auf eine Saison schaut und sagen kann, wir haben die Champions League gewonnen und die Meisterschaft nicht, dann kann man es vielleicht verschmerzen und sagen: War trotzdem cool. Aber mit einem Champions-League-Titel kann man nicht planen. Deshalb kann man auch vor der Saison nicht sagen, wir peilen die Champions League an und die Meisterschaft ist uns nicht so wichtig. Die Meisterschaft ist das, womit du dich die meiste Zeit beschäftigt und wonach du gefragt wirst. Die Meisterschaft ist der fairste Titel, die Champions League ist das Besondere.

SPOX: Sie haben die letzten drei Jahre die Meisterschaft jeweils souverän gewonnen und dabei diverse Rekorde gebrochen. Trotzdem hieß es oft: Naja, war ja nur eine Meisterschaft. Nervt das?

Müller: Nein, es nervt nicht. Wir Spieler dürfen uns nicht zu lange mit der öffentlichen Nachbetrachtung einer Saison aufhalten. Wir wissen, wie die Diskussion läuft und sind die Fragen mittlerweile gewohnt. Aber diesen Moment, den wir zum Beispiel dieses Jahr in Ingolstadt hatten, als wir Meister geworden sind, den kann uns kein Reporter mit irgendeiner Nachbetrachtung nehmen.

SPOX: Die Erwartungshaltung ist mittlerweile enorm, im Prinzip ist gerade das Triple gut genug. Würden Sie sich wünschen, dass diese Fokussierung auf das Triple wieder verschwindet?

Müller: Das hoffe ich nicht, weil das bedeuten würde, dass die Qualität des FC Bayern geringer geworden ist. Das Triple ist deshalb in aller Munde, weil der FC Bayern in der Meisterschaft und im Pokal eine absolute Favoritenrolle einnimmt. Das Sahnehäubchen ist die Champions League - und die wollen wir auch gewinnen. Schade ist, dass der Unterschied nicht erkannt wird zwischen dem Wunsch, das Triple zu gewinnen und der Tatsache, dass eine Saison ohne Triple nicht gleich schlecht ist. Die guten Leistungen und die großen Spiele kann man nicht in den Hintergrund stellen, nur weil man in einem Wettbewerb nicht das Maximum rausgeholt hat.

SPOX: Einer, der immer das Maximum anstrebt, ist Matthias Sammer. Er hat als Sportvorstand seinen Rücktritt erklärt. In welchen Bereichen wird er der Mannschaft am meisten fehlen?

Müller: Er war immer für die Mannschaft da. Wenn er Probleme gesehen hat, hat er diese intern klar angesprochen. Da dürfen wir jetzt nicht in Trägheit verfallen. Auch bei den Spielen war er sehr intensiv dabei, er hat für jeden Millimeter gekämpft, sei es beim vierten Offiziellen oder mit seiner Ansprache an die Leute auf der Bank. Er hat uns immer wieder geschärft.

SPOX: Sind hier jetzt die Führungsspieler noch mehr gefragt?

Müller: Natürlich auch, klar. Matthias Sammer hat viel beobachtet und sobald er Strömungen erkannt hat, hat er diese an uns Führungsspieler weitergegeben, um dagegen zu steuern. Das werden wir auffangen müssen.

SPOX: Sie haben schon mit Ancelotti gesprochen. Welche Rolle sieht er für Sie vor?

Müller: Darüber haben wir noch nicht gesprochen, es ging eher ums allgemeine Kennenlernen. Er hat sich kurz vorgestellt und erklärt, was er für ein Typ ist. Ich denke, von der Art und Weise und von seinem Auftreten passt er sehr gut zum FC Bayern. Ich bin gespannt, wie es ist, unter ihm zu trainieren. Ich freue mich drauf.

Thomas Müller im Steckbrief

Seite 1: Müller über Robbens Verletzung und die Wichtigkeit des Meistertitels

Seite 2: Müller über den ersten Kontakt zu Ancelotti und Sammers Abschied

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