Und Sammer fehlt doch

Donnerstag, 28.07.2016 | 15:00 Uhr
Matthias Sammer war von 2012 bis 2016 Sportvorstand des FC Bayern
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Franck Ribery erneuert seine Kritik an Ex-Trainer Pep Guardiola und wird vom FC Bayern öffentlich nicht zurückgepfiffen. Mit Matthias Sammer wäre das nicht passiert. Ein Kommentar von SPOX-Redakteur Andreas Lehner.

Was hat Matthias Sammer eigentlich beim FC Bayern gemacht? An dieser Frage haben sich viele Kritiker in den letzten Jahren abgearbeitet. Wenige Tage nach dem Start der Vorbereitung auf die neue Saison und dem Rücktritt des Sportvorstands zeigt sich erstmals deutlich, in welchem Bereich sein Wirken dem Klub und der Mannschaft gut getan hat.

Sammer hat den Laden zusammengehalten, für eine Einheit von Spielern sowie Trainern gesorgt und die Richtung der Mannschaft in der Öffentlichkeit vorgegeben. Die wiederholte Kritik von Franck Ribery an Ex-Trainer Pep Guardiola hätte es mit einem Sportvorstand Matthias Sammer nicht gegeben - oder zumindest hätte sie der Verein nicht so lange unkommentiert stehen lassen.

Es ist kein Geheimnis, dass Ribery mit den Papa-Typen Ancelotti, Heynckes und Hitzfeld besser klarkommt, als mit den Fußball-Dozenten Guardiola und van Gaal. Aber unabhängig davon, ob Riberys Kritik berechtigt ist oder nicht, gehört es sich einfach nicht, bei jeder Gelegenheit in dieser Art und Weise über öffentlich über seinen ehemaligen Trainer zu sprechen. Einen Trainer, den Karl-Heinz Rummenigge als Vertreter des Vereins und Philipp Lahm als Vertreter der Mannschaft vor nicht allzu langer Zeit unbedingt zum Bleiben überreden wollten.

Thomas Müller hat vor ein paar Tagen im SPOX-Interview erklärt, Sammer habe die Strömungen in der Mannschaft erkannt und die Spieler immer wieder geschärft. Die Münchner wollen die Lücke des Sportvorstands erstmal nicht mit einem neuen Mann füllen. In diesem Moment braucht es aber einen starken Mann, der Ribery wieder einfängt - intern wie extern.

Karl-Heinz Rummenigge kann dieses Vakuum nicht alleine füllen. Er kann als Vorstandsvorsitzender nicht die Geschicke des Klubs leiten, Transfers eintüten, Sponsoren auf der US-Tour zufriedenstellen und ganz nah an der Mannschaft sein.

Vieles spricht dafür, dass sein alter Mitstreiter Uli Hoeneß bald wieder an seiner Seite arbeiten wird. Der hatte schon immer ein offenes Ohr für die Stars, ein Gespür für die Situation und könnte mit diesen Qualitäten schnell wieder sehr wichtig werden.

Franck Ribery im Steckbrief

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