Gladbachs Keeper stört sich nicht an Gegentoren

Sommer: "Ist mir schnuppe"

Von SPOX
Mittwoch, 04.05.2016 | 13:04 Uhr
Sommer macht sich nichts aus Gegentoren, solange die Ergebnisse stimmen
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Im letzten Jahr war die Defensive mit nur 26 Gegentoren in 34 Spielen der große Trumpf von Borussia Mönchengladbach. In dieser Saison sind es schon jetzt 23 Gegentore mehr. Torhüter Yann Sommer nimmt dafür aber die gesamte Mannschaft in die Pflicht und nicht nur seine Leistung im Kasten der Fohlen.

"Gegentore zu verhindern ist eine Teamaufgabe", sagte Sommer der Sport Bild. Im letzten Jahr hielt der Schweizer 15 Mal die weiße Weste, in dieser Saison sind es nur fünf Spiele ohne Gegentor. Das liege auch an dem "unglaublich schlechten" Saisonstart: "Allein in den ersten fünf Partien haben wir zwölf Tore kassiert."

Er selbst sieht seine Leistung trotz der schwächeren Statistik auf dem Niveau der Vorsaison: "Ich glaube nicht, dass ich nachgelassen habe." Vielmehr sei die Spielweise nicht förderlich für eine kompakte Defensive gewesen: "Es ist besser geworden, aber es gab eine Phase, in der das Gleichgewicht zwischen Defensive und Offensive nicht gestimmt hat."

Gegentore? "Es geht um Punkte"

In dieser Zeit sei die Abwehrarbeit zu sehr vernachlässigt worden: "Eine Phase, in der wir es geil fanden anzugreifen, aber dafür nicht mehr richtig verteidigten." Das sei allerdings auch der Personalsituation geschuldet: "Uns haben in der Defensive immer wieder wichtige Spieler verletzungsbedingt gefehlt. Gerade in der Abwehr ist die Eingespieltheit aber extrem wichtig. Das hat gefehlt, aber inzwischen haben wir uns aneinander gewöhnt."

Und schlussendlich liege der Fokus sowieso auf den Punkten und nicht auf dem Statistikbogen: "Ohne Gegentor zu bleiben ist immer schön. Aber wenn wir wie gegen Hoffenheim 3:1 gewinnen, ist der Dreier wichtiger als kein Gegentreffer. Wenn wir kommende Saison international spielen, ist es mir auch schnuppe, ob ich 50 Gegentore bekomme. Es geht vor allem um Punkte."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung