Montag, 23.05.2016

RB-Kapitän Dominik Kaiser nach dem Aufstieg

"Kann Gerede nicht nachvollziehen"

Der Aufstieg von Leipzig sorgt für Diskussionen. Mit RB kehrt auch Dominik Kaiser zurück in die Bundesliga, freut sich auf seine Aufgaben und sieht es nicht als entscheidend an, ob Leipzig nun ein Traditionsverein oder nicht ist.

Dominik Kaiser kann die Diskussionen um Tradition bei RB Leipzig nicht nachvollziehen
© getty
Dominik Kaiser kann die Diskussionen um Tradition bei RB Leipzig nicht nachvollziehen
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Der 27-Jährige spielte bereits für die TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga, wechselte allerdings nach abnehmende Einsatzzeiten zu Ex-Trainer Ralf Rangnick in die Regionalliga zu RB Leipzig. Mit den Roten Bullen ging es nun zurück in die Bundesliga. Kaiser verlängerte seinen Vertrag bis 2018, um wieder im Oberhaus aufzulaufen.

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Ob seine Leipziger dabei ein Traditionsverein sind oder nicht, ist dem Rechtsaußen nicht wichtig. "Ich bin mit dem Weg, den ich seit einigen Jahren eingeschlagen habe, so was von zufrieden und glücklich, da spielt das für mich keine Rolle." Für ihn ist "RB definitiv ein Verein der Zukunft." Angesichts der investierten Summen von Red Bull sehen viele Fans und Verantwortliche den Aufstieg Leipzigs als gefährlich an.

"Viele Menschen finden RB richtig gut"

Für Kaiser durchaus zu verstehen: "Das sind Voraussetzungen, die andere Vereine nicht haben, und wenn daran Kritik aufkommt, kann ich das in gewisser Weise auch nachvollziehen." Allerdings, so der 27-Jährige: "Nicht nachvollziehen kann ich aber das Gerede von Tradition und Fans. Ich habe in den vergangenen vier Jahren miterlebt, wie sich hier das Ganze entwickelt hat, wie der Verein angekommen ist in der Region. Sehr viele Menschen finden RB richtig gut, stehen voll dahinter."

Für ihn ist besonders der "Zuschauerschnitt von knapp 30.000 bei Heimspielen" wegweisend. Leipzig sei ein Verein, der von einer ganzen Region unterstütz werde und die Voraussetzungen mitbringe, im Bereich Unterstützung mit dem Rest der Bundesliga mitzuhalten: "Das ist für mich viel wichtiger, als wenn ein paar Leute Kritik üben."

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