Freitag, 06.05.2016

Frankfurt: Kovac stellt Forderung an Team

"Jedes Atom an Energie"

Trainer Niko Kovac von Eintracht Frankfurt hat seine Schützlinge vor dem schweren Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) in die Pflicht genommen.

Niko Kovac spielte als Aktiver für den FC Bayern
© getty
Niko Kovac spielte als Aktiver für den FC Bayern

"Jedes Atom an Energie muss eingesetzt werden, damit wir ein gutes Ergebnis erzielen", sagte Kovac am Freitag und betonte: "Wir wollen einen Punkt holen, wenn möglich gewinnen."

Der Tabellen-16. aus Frankfurt hatte im Hessen-Derby bei Darmstadt 98 (2:1) und gegen den FSV Mainz 05 (2:1) zuletzt zwar zwei Siege in Folge gefeiert, doch Dortmund ist ein anderes Kaliber.

"Da müssen wir noch eine Schippe mehr drauflegen und 90 Minuten arbeiten", forderte Kovac, der mit einer konzentrierten Borussia rechnet: "Uns erwartet ein Gegner, der das Pokalfinale noch nicht im Kopf hat."

Die Zwischenstände von den anderen Plätzen interessieren den 44-Jährigen während der 90 Minuten in der WM-Arena nicht. "Alle Rechnungen gehen nur auf", sagte Kovac, "wenn wir unsere Hausaufgaben machen."

Castaignos für Seferovic

Entwarnung gab es bei Keeper Lukas Hradecky, der sich zuletzt Bestnoten verdiente. Der finnische Nationalspieler war Mitte der Woche beim Training umgeknickt, konnte aber zuletzt schon wieder trainieren.

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Definitiv fehlen werden der Eintracht am Samstag Abwehrchef Carlos Zambrano (Oberschenkelblessur) und Angreifer Haris Seferovic (Gelbsperre). Für den Schweizer Nationalspieler wird Luc Castaignos stürmen.

Ein Punkt zum rettenden Ufer

Eine große Verabschiedungsfeier für Vorstandsboss Heribert Bruchhagen wird es vor dessen letztem Heimspiel nach zwölf Jahren im Amt indes nicht geben. Der 67-Jährige selbst hatte gebeten, wegen der sportlich angespannten Situation darauf zu verzichten. "Ich hoffe, wir können ihm seinen Abschied mit einem positiven Ergebnis versüßen", meinte Kovac.

Der Eintracht fehlt derzeit ein Zähler zum rettenden Ufer. Allerdings ist der VfB Stuttgart (33) auf dem ersten direkten Abstiegsplatz punktgleich mit den Hessen, die vor dem 33. Spieltag Relegationsrang 16 belegen.

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