Donnerstag, 19.05.2016

Werder Bremen: Skripnik oder Eichin bald weg?

Medien: Eskalation bei Werder!

Bei Werder Bremen hat Sport-Geschäftsführer Thomas Eichin nach dem erfolgreichen Klassenerhalt mit Trainer Viktor Skripnik offenbar eine Blitzanalyse vorgenommen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge plant Eichin die Absetzung des Coachs und legt sich dafür mit dem Aufsichtsrat um Marco Bode an. Das Gremium favorisiert den Verbleib von Skripnik.

Thomas Eichin und Viktor Skripnik wird man bald womöglih nicht mehr so sehen
© getty
Thomas Eichin und Viktor Skripnik wird man bald womöglih nicht mehr so sehen

Verhindert der Aufsichtsrat die Installation eines neuen Trainers, würde die Stellung des Managers untergraben. Für den Fall, dass Eichin den Machtkampf verliert, gibt eszwei Szenarien: Rücktritt oder Entlassung des Sportchefs.

Angeblich ist ein Ende Eichins in Bremen wahrscheinlich, er habe die Unterstützung des Aufsichtsrats verloren. Sämtliche sechs Mitglieder sollen sich hinter Trainer Skripnik gestellt haben. Sie kritisieren, Eichin sei habe zu viele Alleinhänge hingelegt und sich nicht entschieden genug hinter den Coach gestellt.

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Will Eichin seinen Job fortführen, muss er den Aufsichtsrat von einem Trainerwechsel überzeugen. Dafür braucht er einen geeigneten Kandidaten, Wunschtrainer Lucien Favre wird aufgrund verschiedener Angebote von Spitzenklubs aus Europa allerdings ebenso wenig zur Verfügung stehen wie Jos Luhukay, der den VfB Stuttgart übernimmt. Der frühere Hoffenheimer Markus Gisdol und der gerade bei Schalke 04 entlassene Andre Breitenreiter gelten als Kandidaten.

Sicher scheint, dass die Entscheidung spätestens am Wochenende fällt. Für den Beginn der nächsten Woche hat Werder Bremen ein Bilanzgespräch mit Thomas Eichin zur abgelaufenen Saison angekündigt. Die unumgängliche Frage dabei ist die nach der personellen Aufstellung der sportlichen Führung in der Zukunft.

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