Mittwoch, 04.05.2016

Vertrag des Keepers läuft im Sommer aus

Drobny: "Warte auf den HSV"

Hamburgs zweiter Keeper und Publikumsliebling ist meist eine verlässliche Konstante, wartet aber trotzdem auf seine Vertragsverlängerung. Dabei ist sein Bekenntnis zum HSV eindeutig.

Jaroslav Drobny denkt trotz seiner 36 Jahre nicht ans Aufhören
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Jaroslav Drobny denkt trotz seiner 36 Jahre nicht ans Aufhören
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Der Hamburger SV hat in Jaroslav Drobny einen Publikumsliebling als zweiten Torhüter, der zumeist zur Stelle ist, wenn er gefordert ist. Trotzdem zögert der Verein, den Vertrag des Keepers per Option um ein Jahr bis Sommer 2017 zu verlängern. Drobny wartet derweil auf die Entscheidung des HSV - und stellt andere Anfragen hinten an.

"Ich habe mit ein paar Erstligisten gesprochen und ihnen aber direkt gesagt, dass ich erst auf die Entscheidung des HSV warte", erzählt Drobny im Interview mit Sport Bild. An sein Karriereende denkt der ehrfahrene Bundesliga-Keeper noch nicht: "Ich möchte noch ein, zwei Jahre spielen. Ich bin 36 Jahre alt, aber trainiere jeden Tag wie ein Idiot, weil ich den Beruf so liebe."

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Das Zögern seines Klubs macht ihn allerdings stutzig. Laut Bild will der HSV das Gehalt von Drobny einsparen. Dafür hätte er kein Verständnis: "Ich weiß, dass ich nicht den größten Vertrag beim HSV habe. Falls das Geld entscheiden würde, müsste ich lachen. Das wäre ein Alibi und nicht ehrlich. Wenn man sportlich nicht mit mir plant, soll man mir das einfach sagen."

"Im Profileben kann es schnell gehen"

Drobnys Standpunkt ist dementsprechend klar: "Die Verantwortlichen wissen, dass ich bleiben möchte. Ich warte jetzt auf die Entscheidung. Meine Priorität ist klar der HSV, aber in einem Profileben kann es schnell gehen. Ich muss auch an meine Familie denken und irgendwann planen."

Dass der HSV "der beste Verein ist, für den ich je gespielt habe", führt der Tscheche vor allem auf die Fan-Kultur zurück: "Die Fan-Kultur ist Wahnsinn. Auch wenn wir drei Jahre in Folge scheiße dastehen, sind trotzdem immer über 50.000 Fans da. Spieler und Trainer kommen und gehen, aber der Verein und die Fans bleiben. Für sie haben wir eine Verantwortung."

Jaroslav Drobny im Steckbrief

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