Freitag, 06.05.2016

Frankfurts Abraham ist optimistisch

"Glauben daran, es zu schaffen"

David Abraham von Eintracht Frankfurt hat den Glauben an den Verbleib in der Bundesliga noch nicht verloren. Im Falle des Falles würde der Argentinier jedoch nicht die Flucht ergreifen. Die Stadt hat es ihm zu sehr angetan.

David Abraham wurde in der laufenden Saison 29 Mal eingesetzt
© getty
David Abraham wurde in der laufenden Saison 29 Mal eingesetzt

"Das Risiko ist groß. Wir haben es uns selbst eingebrockt, dass wir da unten stehen", erzählte Abraham im kicker-Interview. Die SGE trifft am kommenden Samstag auf Borussia Dortmund, ehe es am letzten Spieltag zum direkten Konkurrenten aus Bremen geht. "Das ändert aber nichts daran, dass wir daran glauben, es schaffen zu können."

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Aus Hoffenheimer Zeiten weiß der Verteidiger der Eintracht wie Abstiegskampf funktioniert: "Es lohnt sich, bis zur letzten Minute zu kämpfen. Aber man wird aufgrund der Erfahrung nicht cooler oder relaxter."

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Der 29-Jährige spielt erst seit vergangenem Sommer bei den Hessen. Doch schon zuvor hegte er Sympathien zum Verein, weswegen er kürzlich auch den Verbleib im Abstiegsfall bekundet hatte: "Mein erstes Bundesligaerlebnis war ein Spiel mit Hoffenheim in Frankfurt. Damals saß ich auf der Bank, dieser Hexenkessel bei der Eintracht hat mich sehr an Argentinien erinnert", so Abraham.

"Pinola ist das beste Beispiel"

Abraham sagte weiter: "Ich bin mit 20 Jahren nach Spanien gewechselt, so eine Atmosphäre hatte ich lange nicht gespürt. Ich fühle mich in Deutschland allgemein und in Frankfurt speziell sehr wohl mit meiner Familie."

Zur Zeit mache sich Abraham, der 2005 an der Seite von Lionel Messi die U20-WM gewann, keine Gedanken über eine erneute Nominierung in die Nationalmannschaft. "Ich konzentriere mich komplett auf den Kampf um den Klassenerhalt. Grundsätzlich gibt es immer Hoffnung, in die Nationalelf zurückzukehren: Der Ex-Nürnberger Javier Pinola ist das beste Beispiel, er wurde mit 33 Jahren berufen."

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