Dienstag, 31.05.2016

DFB gegen schnelle Einführung

Kein Videobeweis Anfang 2017

Die Spitze des DFB hält nichts von einer raschen Einführung des Videobeweises schon zu Beginn des kommenden Jahres. Am Montag hatte Geschäftsführer Lukas Brud vom IFAB - den Regelhütern des Weltverbandes FIFA - die Einführung schon für "Anfang 2017" in Aussicht gestellt.

Ronny Zimmermann hält nichts von einer schnellen Einführung des Videobeweises
© getty
Ronny Zimmermann hält nichts von einer schnellen Einführung des Videobeweises

Bisher war immer die Rede davon, dass für die kommende Spielzeit eine "sanfte" Einführung der Technik geplant ist. Zunächst sollte es einen Test im "Offline-Modus" geben. In der folgenden Saison sollte dann ein direkter Eingriff möglich sein, der aber immer noch ohne Auswirkungen auf die Partie durchgeführt werden sollte.

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"Nach jetzigem Stand der Dinge halte ich es für völlig ausgeschlossen, dass wir in der Bundesliga schon Anfang 2017 den Videobeweis mit für den Schiedsrichter bindenden Entscheidungen einführen", sagte der für die Unparteiischen zuständige Vizepräsident Ronny Zimmermann der Bild-Zeitung.

Zimmermann will bei diesem Plan bleiben. "Weder wurde sich auf die Technik festgelegt, noch ist bislang ein Kabel verlegt oder ein Videoschiedstrichter geschult", sagte der DFB-Vize: "Zudem kann es zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, wenn man den Videobeweis im Laufe einer Saison einführt. Wir werden das Vorgehen eng mit der Liga absprechen."


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