Der Bundesliga Experten-Check

Zum Glück ist bald Schluss

SID
Dienstag, 03.05.2016 | 13:00 Uhr
Der VfL Wolfsburg hat gegen Borussia Dortmund verloren
© getty
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32 Spiele sind rum. Zwei kommen noch. Und wir wissen genau, wer ganz bestimmt heilfroh sein wird, wenn's demnächst heißt: Schluss. Aus. Amen. Sonst würden die vielleicht absteigen. Und das wäre ja ein Ding! Außerdem: Ein Hoch auf Bayer Leverkusen, ein Hoch auf Julian Brandt Superstar, ein Hoch auf Bayern und Dortmund und ein Hoch auf uns!

Zum Glück ist's bald vorbei: Erst kürzlich schlug ein deutscher Klub das große Real Madrid. 2:0 hieß es nach 90 Minuten. Coole Sache. Wer war das noch gleich? Na? Die hatten so weiße Trikots an. Mit Grün dabei. Gladbach? Muss wohl Gladbach gewesen sein. Die anderen, die auch so Grünweiß manchmal anhaben... die bestimmt nicht. Niemals! Die sind ja Vorletzter in der Rückrundentabelle und die schlechteste Auswärtsmannschaft der Bundesliga. Die können das gar nicht gewesen sein. Die sollen mal froh sein, dass die Saison bald vorbei ist.

Top of the Pops: An dieser Stelle möchten wir uns für etwaige hämische Kommentare in Richtung von Bayer Leverkusen und möglicherweise ungerechtfertigte Kritik an Roger Schmidt und/oder Rudi Völler entschuldigen. Das war alles nicht so gemeint. Leverkusen ist so gut wie nie. Sieben Siege in Serie gab's noch nie unterm - was für ein doofes Wort - Bayer-Kreuz. Völlig zu Recht sind die Rheinländer vorzeitig Meister in der 16er Liga hinter Bayern und Dortmund. Glückwunsch!

Hero unterm Bayer-Kreuz: Die Mannschaft der Stunde hat freilich auch einen Mann der Stunde bzw. des Monats, denn als einziger Bundesliga-Spieler überhaupt hat Julian Brandt im April fünf Tore geschossen. Zum Vergleich: Eintracht Frankfurt hat's im selben Zeitraum auf vier Buden, der VfB Stuttgart nur auf drei gebracht. Deshalb ist völlig klar: Brandt muss mit zur EM!

Zu spät: Fast hätte Julian Brandt auch noch einen Uralt-Rekord von Dieter Müller geknackt, aber dafür ist es leider zu spät. Als einziger Spieler unter 20 Jahren hat er nämlich in sechs Bundesligaspielen in Folge getroffen - wie Müller eben. Brechen kann er die Marke aber nicht mehr, denn jetzt - genauer gesagt seit dem 2. Mai - ist Brandt 20 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch nachträglich.

Genug ist genug: Schluss jetzt mit Leverkusen. Es gibt auch noch Hannover. 96 ist zwar schon abgestiegen, hat aber noch einen Bundesligarekord eingestellt. Das 1:3 gegen Schalke war die 13. Heimpleite der Saison. So viele Pleiten im eigenen Stadion hat sonst nur Greuther Fürth (2012/13) hingekriegt.

Böse Borussia: Gladbach ist ein rotes Tuch für Pep Guardiola. Viermal in Folge konnten die Bayern die Fohlen nicht schlagen (2 x U/2 x N). Eine bessere Serie ohne Pleite gegen den katalanischen Erfolgscoach hat nur Chelsea (4 x U/1 x N).

Apropos böse Borussia: Das letzte Mal, dass Gladbach viermal hintereinander nicht gegen die Bayern verlor, ist fast ein halbes Jahrhundert her. Zwischen November 1976 und März 1978 hieß es aus Borussen-Sicht 1:0, 2:2, 2:0, 1:1. Jupp Heynckes steuerte übrigens drei Treffer zu dieser guten Serie bei.

Gute Borussia: Beim 5:1 gegen Wolfsburg erzielte der BVB zum 17. Mal in dieser Saison mindestens drei Tore. Das haben in den letzten 34 Jahren nur die Bayern geschafft - und auch nur einmal, in der Saison 2013/14 nämlich.

Apropos gute Borussia: Henrikh Mkhitaryan absolvierte am Wochenende sein 50. Pflichtspiel. Top! Als erstem BVB-Spieler gelangen ihm in einer Saison 14 Assists. Top! Pierre-Emerick Aubameyang schoss im 46. Pflichtspiel dieser Saison sein 39. Tor. Das ist... top!

Jaja, Bayern ist auch super: Die Bayern sind zwar noch nicht Meister, aber immer noch extrem prima. Beispiele? Beispiele: Erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte stellen sie zwei Spieler mit mindestens 20 Saisontoren. Der eine von ihnen heißt Thomas Müller und der hat als zehnter Bayern-Spieler überhaupt eine 20-Tore-Saison hingelegt.

Machbar: Andre Hahns Tor in der Allianz Arena war der 14. Gegentreffer für die Bayern in dieser Saison. Was für eine lächerliche Zahl! Die Bestmarke, die natürlich Bundesliga-Rekord bedeutet, liegt bei 18. Das haben die Bayern schon zweimal geschafft, 12/13 nämlich und 14/15.

Sachen gibt's: Eintracht Frankfurt hat in Darmstadt den fünften Sieg nach einem Rückstand eingefahren.

Sachen gibt's: Darmstadt hat gegen Eintracht Frankfurt die fünfte Niederlage nach einer Führung kassiert.

Sachen gibt's: Ingolstadt hat in Hoffenheim erstmals in dieser Saison nach einer Führung verloren. Davor gab's 16 Mal das 1:0 und in der Folge zehn Siege und sechs Unentschieden.

Hunter auf der Jagd: Schalkes Sturmführer ist jetzt die geteilte Nr. 2 der ewigen Bundesliga-Oranje-Charts. Mit 78 Toren hat er nämlich Arjen Robben (77) überflügelt. 78 Tore hat auch Roy Makaay erzielt, allerdings in einem wesentlich kürzeren Zeitraum als Huntelaar (129 zu 157 Spiele). Sollte der Hunter auf seine alten Tage das Elfmeterschießen noch lernen bzw. Schalke einen Trainer finden, der ihn noch mal schießen lässt, könnte es eng werden für Willi "Ente" Lippens (92 Tore in 242 Spielen für RWE und BVB).

Der 32. Spieltag im Überblick

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