Christian Seifert bestätigt Ausweichpartien

DFL: Fünf Montagsspiele ab 2017

SID
Dienstag, 12.04.2016 | 13:28 Uhr
Christian Seifert verkündete zahlreiche Veränderungen
© getty
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In der Bundesliga wird ab der Saison 2017/18 fünfmal am Montagabend gespielt. Außerdem bietet die DFL im TV-Poker die Live-Spiele der 1. und 2. Bundesliga in insgesamt acht Paketen an. In der Theorie könnten so ab der Saison 2017/18 mehrere TV-Sender verschiedene Partien übertragen.

"Wir reden über fünf von 306 Spielen. Es ist ausdrücklich nicht geplant, künftig noch mehr Montagsspiele durchzuführen", sagte Seifert: "Das macht auch sportlich keinen Sinn."

Grundsätzlich werde es in der kommenden Rechteperiode (bis 2020/21) "kaum Veränderungen" beim Spielplan geben, sagte Seifert. In der Bundesliga wird das zweite Sonntagsspiel erst um 18.00 statt wie bisher um 17.30 Uhr beginnen. Insgesamt wird es zehn "Ausweichspiele" für die Europapokal-Starter geben (fünf am Montag, fünf am Sonntag), die aber in jeden Fall stattfinden - unabhängig davon, wie viele Bundesligisten im Laufe der Saison international noch vertreten sind.

Die fünf Ausweichpartien am Sonntag beginnen um 13.30 oder 18.00. Bundesliga-Anstoß am Montagabend ist um 20.30 Uhr, die Montagspartie der 2. Liga wird dann auf Samstag verschoben. Statt vier wird es nur noch zwei englische Wochen geben.

Zudem rückt eines der drei Freitagsspiele der 2. Liga auf Samstag (Anstoß 13.00). Das Unterhaus bekommt außerdem zwei exklusive Spieltage, diese finden statt, bevor die Bundesliga startet.

"No Single Buyer Rule" tritt in Kraft

Die weitere Erneuerung betrifft die Verteilung der Senderechte, die nun in insgesamt acht Paketen vertrieben werden, sodass verschiedene TV-Sender unterschiedliche Partien übertragen könnten. Möglich wäre dadurch, dass die Bundesliga-Spätspiele am Samstag sowie die Sonntagsspiele im Free-TV zu sehen sind.

Die Pakete A bis E (nur für Pay-TV) umfassen davon die Bundesliga-Spiele, F und G die des Unterhauses. Im Paket H sind vier Free-TV-Spiele enthalten (1./17./18. Spieltag plus Supercup). Mit Paket C dürfte der Sender, der den Zuschlag erhält, die meisten einzelnen Bundesliga-Spiele zeigen (176), Paket B umfasst ausschließlich die 36 Konferenzen. Die Pakete D (alle 30 18.30-Uhr-Spiele am Samstag) und E (alle 60 Sonntagsspiele) dürfen von Free- und Pay-TV-Anbietern erworben werden.

Erwirbt ein Bieter die Pakete A bis E komplett, wird aufgrund des vom Kartellamt vorgeschrieben Alleinerwerbsverbot ("No Single Buyer Rule") ein weiteres Paket ausgeschrieben. Dieses muss dann von einem anderen Anbieter erworben werden. Es umfasst die Sonntagsspiele sowie ein 15.30-Uhr-Spiel am Samstag, die dann vom Anbieter allerdings nur im Internet-TV und auf Mobilfunk-Geräten gezeigt werden dürfen.

In der Highlight-Berichterstattung ändert sich kaum etwas. Neben den bekannten Sendeplätzen, wie beispielsweise Samstagabend (von 18.30 bis maximal 20.15) kommt jedoch ein neues Paket hinzu. Künftig soll am Montagabend (von 22.15 bis 23.59 Uhr) eine Gesamtzusammenfassung beider Ligen gesendet werden können.

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