Mittwoch, 13.04.2016

Ohne Stendel und mit Bader

Hannover plant die Zweitliga-Zukunft

Bei Hannover 96 glauben auch die Verantwortlichen nicht mehr an einen Verbleib in der Bundesliga. Stattdessen stellt Klubchef Martin Kind gemeinsam mit Martin Bader die Weichen für die 2. Liga. Der personelle Aderlass deutet sich bisher nicht an, der Trainermarkt wird durchforstet.

Martin Kind und Martin Bader bilden seit September 2015 ein Team
© getty
Martin Kind und Martin Bader bilden seit September 2015 ein Team

"Wir beschäftigen uns mit Trainern, die auf dem Markt sind", sagte Kind am Rande eines Empfangs zum 120. Geburtstags des Klubs. Daniel Stendel wird definitiv und unabhängig von den Ergebnissen in die U19 zurückkehren. Über seine Entlohnung für die letzten sechs von ihm begleiteten Bundesligaspiele soll noch verhandelt werden, wie Bader bestätigte: "Das ist eine Selbstverständlichkeit."

Die Bild hatte am Dienstag berichtet, dass Stendel für sein Junioren-Gehalt arbeitet, das 6.000 Euro im Monat betragen soll. Außerdem sollen keine Punktprämien in seinem Vertrag verankert sein.

Geschäftsführer Bader soll dagegen den Weg ins Fußball-Unterhaus mitgehen: "Das ist meine klare Arbeitsplatzbeschreibung. Und wir wollen die Herausforderung mit Hannover 96 annehmen und eine gute Rolle spielen", so Kind.

Personell steht bisher nur der Abgang von Stammkeeper Ron-Robert Zieler fest. Wohin es den Nationalkeeper zieht, ist aber noch offen. Kind versicherte nur: "Ein Nationaltorhüter sollte in der ersten Liga spielen."

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