Beiersdorfer: "Man muss Kritik üben"

Von SPOX
Dietmar Beiersdorfer möchte dieses Jahr eine Saison ohne Relegation
© getty

Der Hamburger SV scheint der Relegation in diesem Jahr zwar zu entgehen, den Ansprüchen von Dietmar Beiersdorfer reicht das aber nicht. Vor allem im heimischen Volksparkstadion hat der HSV regelmäßig enttäuscht und ein besseres Abschneiden verhindert, wie der Vorstandsvorsitzende beobachtete.

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"Volles Haus, die Chance, den Klassenerhalt dichtzumachen. Schade, dass wir da diese Leistung abgerufen haben. Das war enttäuschend, auch für mich", sagte Beiersdorfer der Bild mit Rückblick auf die 1:2-Heimpleite gegen Darmstadt 98. Es war bereits die fünfte Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt in dieser Saison.

"Der große Schlag gegen unsere Schwäche ist uns nicht gelungen. Wir haben Schwierigkeiten, wenn wir das Spiel machen müssen. Gegen tiefstehende, im Schwerpunkt verteidigende Mannschaften haben wir weiter Probleme", beschrieb Beiersdorfer die Problematik.

Keine "Qualitäts-Debatte"

Nach zwei chaotischen Jahren, die jeweils in der Relegation endeten, spielt der HSV zwar stabiler, aber immer noch unter seinen Möglichkeiten: "Natürlich ist es nicht unser Ziel, knapp an den Abstiegsplätzen vorbeizurauschen. Wir müssen eine Entwicklung schaffen, für das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl des Klubs, der Mannschaft und der einzelnen Spieler."

Deswegen müsse man "auch Kritik üben." An einer "Qualitäts-Debatte" will sich Beiersdorfer aber nicht beteiligen: "Wir müssen gucken, dass wir 40 Punkte erreichen. Dann wäre es zumindest eine einigermaßen vernünftige Saison. Aber dafür müssen wir in den letzten fünf Spielen zulegen."

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