Donnerstag, 28.04.2016

Arbeit als Trainer ist nicht für die Ewigkeit

Schmidt erwartet abruptes Karriereende

Martin Schmidt vom FSV Mainz 05 kündigt ein abruptes Ende seiner Trainer-Karriere an. "Ich bin mir sicher, dass es in den nächsten Jahren einen Tag gibt, an dem ich sage: 'So, das war jetzt Fußball. Ich gehe wieder heim.' Davon bin ich zu einhundert Prozent überzeugt", sagte Schmidt dem Magazin 11Freunde.

Martin Schmidt sieht sich nicht als Trainer für die Ewigkeit
© getty
Martin Schmidt sieht sich nicht als Trainer für die Ewigkeit

Selbst eine Europapokal-Teilnahme der Rheinhessen könnte den Schweizer aus dem Oberwallis dann nicht mehr von seinem Entschluss abbringen. "Sobald ich merke, dass bei mir an einem Punkt die Leidenschaft nachlässt, dann muss ich die Finger davon lassen", meinte Schmidt und erklärte: "Wenn ich nicht zu einhundert Prozent drin bin, kann ich die Leute nicht anstecken, dann habe ich keinen Erfolg - und Misserfolg will ich nicht."

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Tausendsassa Schmidt, der unter anderem schon als Skilehrer und Automechaniker gearbeitet hat, verspürt trotz seiner Erfolge mit den Mainzern Heimweh: "Je länger ich von zu Hause weg bin, umso mehr vermisse ich meine Familie, die Menschen, die Berge, das Skifahren", sagte der 49-Jährige, der im Februar 2015 den Dänen Kasper Hjulmand beim FSV abgelöst hatte.

Vor dem 32. Spieltag stehen die Mainzer mit 45 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt.

Martin Schmidt im Steckbrief


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