Traditionsklubs gründen Bündnis

SID
Dienstag, 29.03.2016 | 15:41 Uhr
Ein Kameramann bei einer Übertragung aus dem Dortmunder Stadion
© getty
Advertisement
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City

Sechs Traditionsklubs haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen und wollen mehr Gerechtigkeit in der Verteilung der TV-Gelder erreichen. Nach Informationen der Sportbild organisieren sich Bundesliga-Dino Hamburger SV, der 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, der VfB Stuttgart und Hertha BSC künftig im "Team Marktwert".

Das Bündnis will offenbar auf Bitten der DFL objektive Kriterien erarbeiten, die ausdrücken, welche Klubs am meisten zur Marke Bundesliga beitragen.

Bereits seit einigen Monaten wird in der Liga über eine Profifußball-Reform speziell bei der Verteilung der TV-Gelder diskutiert.

"Die Tabellenposition ist nur ein Kriterium von vielen, das eine Rolle dafür spielt, wie attraktiv ein Spiel für Fans und damit TV-Sender ist", sagte VfB-Präsident Bernd Wahler.

Er setzt sich dafür ein, dass die Traditionsklubs höhere TV-Quoten und Zuschauerzahlen erzielen als Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen. Dafür soll eine Belohnung erfolgen.

Mehr Einnahmen bei mehr Anhängern

"Wer den Wert eines Produktes steigert, weil er viel mehr Fans und Anhänger hat - der sollte bei der Verteilung der Einnahmen auch entsprechend berücksichtigt werden. Alles andere wäre ungerecht", betonte Wahler. Der Marktwert soll durch Faktoren wie TV-Reichweite, Social-Media-Relevanz, Mitgliederzahlen oder Zahl der Auswärtsfans ermittelt werden.

Bisher gibt der sportliche Erfolg den Ausschlag, wie viel Geld jeder Klub aus 35 Prozent der TV-Einnahmen erhält. 65 Prozent werden paritätisch unter den 18 Mannschaften gesplittet. Nach Saisonende will die Gruppe ihre Kriterien vorstellen.

Alles zum Hamburger SV

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung