Donnerstag, 25.02.2016

Nach Schiedsrichter-Eklat

Schaaf nimmt Schmidt in Schutz

Thomas Schaaf hat seinen Trainer-Kollegen Roger Schmidt nach dem Eklat mit Schiedsrichter Felix Zwayer in Schutz genommen. "Roger Schmidt hat etwas falsch gemacht, aber er hat niemanden beleidigt oder tätlich angegriffen", sagte der Trainer von Hannover 96 der Kreiszeitung Syke.

Thomas Schaaf wurde 2004 mit Werder Bremen Meister
© getty
Thomas Schaaf wurde 2004 mit Werder Bremen Meister
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"Es geht sicherlich auch um Deeskalation, davon kann bei der Spielunterbrechung von Herrn Zwayer nicht unbedingt die Rede sein."

Schmidt hatte sich geweigert, nach einem Innenraumverweis durch Zwayer (Berlin) am Sonntag beim Duell gegen Borussia Dortmund (0:1) auf die Tribüne zu gehen, das Spiel wurde daraufhin unterbrochen. Inzwischen wurde der 48-jährige Schmidt für fünf Spiele gesperrt, davon zwei auf Bewährung.

Das Ausmaß der Sperre ist für Schaaf "ein Hammer", sein Kollege habe in der Situation nicht die Chance gehabt, "eine Klärung mit dem Schiedsrichter herbeiführen zu können". Insgesamt sieht der frühere Trainer von Werder Bremen bei der Kommunikation zwischen Trainern und Schiedsrichtern Nachholbedarf.

"Wir Trainer haben über viele Jahre versucht, durch Gespräche das Verhältnis zu den Schiedsrichtern zu verbessern", sagte Schaaf: "Wir haben Vorschläge gemacht, wie man die Spielführung zugunsten der Unparteiischen vereinfachen kann. Das wurde fast alles ignoriert."

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