Montag, 29.02.2016

Sportler sollten sich nicht verstecken

Labbadia: "Fußball braucht Typen"

In Zeiten, in denen die Öffentlichkeit jeden Schritt eines Profi-Sportlers verfolgt, fordert Bruno Labbadia, sich trotzdem nicht zu verstecken. Solange man den richtigen Grad findet, sollte man nicht zu zurückhaltend leben. Den Hamburger SV sieht er derweil dank neu gewonnener Geschlossenheit auf einem guten Weg.

Bruno Labbadia sieht den HSV dank neu gewonnener Geschlossenheit auf einem guten Weg
© getty
Bruno Labbadia sieht den HSV dank neu gewonnener Geschlossenheit auf einem guten Weg

"Wenn wir hart arbeiten und Ergebnisse erzielen, gehört feiern auch mal dazu. Man muss nur wissen, zu welchem Zeitpunkt man das tut", verrät Labbadia bei Goal. Der Trainer vom Hamburger SV will "nicht nur Klosterschüler haben. Wenn wir unsere Spieler einschränken, werden wir ein Problem bekommen, Typen zu finden. Und der Fußball braucht Typen."

Außerdem weist der Übungsleiter den Vorwurf, sein Team sei zu alt, zurück: "Alter spielt keine Rolle. Es geht nur darum, wer der Mannschaft weiterhelfen kann." Der HSV stellt mit im Schnitt über 27 Jahren eine der ältesten Mannschaften der Liga auf. Generell sollte man auf den Altersschnitt aber "nicht zu viel Wert legen."

Dass es in dieser Saison mit dem Bundesliga-Dino wieder aufwärts geht, macht er vor allem an einem Merkmal fest: "Wir stehen vor allem für Geschlossenheit. Wir leben momentan nicht von der Qualität eines Einzelspielers, sondern von der Qualität des Kollektivs."

Bruno Labbadia im Steckbrief

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