Freitag, 12.02.2016

"Sehr enttäuschend"

Rettig veurteilt Reformpläne

Manager Andreas Rettig von Zweitligist FC St. Pauli verurteilt die Reformvorschläge der meisten Erstliga-Klubs zur Verteilung der TV-Gelder. Es sei "sehr enttäuschend", dass der Eindruck entstehe, "dass die Bundesligisten beginnen, das Fell des Bären zu verteilen, bevor dieser erlegt ist", sagte der 52-Jährige dem Express.

St.-Pauli-Manager Andreas Rettig ist nicht begeistert von den Reformplänen der Bundesligisten
© getty
St.-Pauli-Manager Andreas Rettig ist nicht begeistert von den Reformplänen der Bundesligisten

Rettig hatte im November selbst einen Antrag gestellt, investorenunterstützte Vereine von der Verteilung der Gelder aus der TV-Vermarktung auszuschließen, diesen aber nach heftiger Kritik aus den Reihen der Profi-Klubs zurückgenommen.

"Wir haben uns damals loyal verhalten. Wir wollten den Solidaritätsgedanken in der Liga nicht gefährden", sagte er: "Diesen Eindruck habe ich angesichts dieses Treffens von den Initiatoren nicht."

Die Vertreter von 16 Bundesliga-Klubs hatten sich in Gelsenkirchen Vorschläge erarbeitet, um die Bundesliga vor allem gegenüber der englischen Premier League wettbewerbsfähig zu halten.

Neben Änderungen im Modus des DFB-Pokals und einer Strukturreform beim DFB sind dabei auch ein neuer Verteilungsschlüssel für die TV-Gelder vorgesehen, in dem die Ausschüttung an die Klubs aus dem Unterhaus reduziert werden soll.

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