"Englisches Geld ist eine Gefahr"

Von SPOX
Dienstag, 09.02.2016 | 19:07 Uhr
Klaus Augenthaler spielte insgesamt 15 Jahre für den FCB
© getty
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Klaus Augenthaler hat sich besorgt über die finanzielle Übermacht der Premier League geäußert. Zusammen mit dem Wechsel von Pep Guardiola könnten noch mehr Spieler auf die Insel gezogen werden, so der langjährige Libero von Bayern München. Außerdem sprach er im Interview mit Goal.com über Thomas Müller, Joshua Kimmich und die Unterschiede zwischen Manuel Neuer und Oliver Kahn.

Für Augenthaler, der insgesamt 15 Jahre beim Rekordmeister unter Vertrag stand, steht der Verein auch dank der Arbeit vom früheren Manager Uli Hoeneß "wirtschaftlich auf einem ganz anderen Level, gehören ohne einen Scheich zu den Top-Mannschaften und können sich nahezu jeden Spieler leisten."

Allerdings fürchtet der Weltmeister von 1990 die Verlockungen der finanziell dominierenden Premier League: "Das englische Geld ist eine Gefahr. Pep Guardiola geht nach England, vielleicht holt er den ein oder anderen Spieler, der dann auch sagt: "Okay, den Trainer kenne ich, da kann ich noch mehr verdienen."

So ist er auch von einem Verbleib von Thomas Müller nicht zu einhundert Prozent überzeugt: "So wie er sich nach außen gibt, glaube ich, dass er bei Bayern bleibt. Aber was heißt das schon?" Ein Wechsel des Geldes wegen müsse Müller allerdings nicht gehen.

"Er wird eine Institution"

Der Stürmer habe die Chance, in der Liste der besten Bayern-Spieler aller Zeiten "noch weiter nach oben" zu klettern: "Wenn er beim FC Bayern bleibt und nicht irgendwann den Verlockungen erliegt und nach England geht, wird er eine Institution." Joshua Kimmich traut er ebenfalls viel zu: "Er hat viel Qualität, ist deutscher Juniorennationalspieler und weiß, was er am FC Bayern hat."

Zudem erinnerte sich Augenthaler, der lange als Co-Trainer des FCB fungierte, an die Anfänge von Torwart-Legende Oliver Kahn: "Er war ein guter, aber kein kompletter Torwart. Als er damals aus Karlsruhe kam, konnte er keinen Ball stoppen." Deshalb könne man ihn auch nicht mit Manuel Neuer vergleichen: "Kahn kam über die Mentalität. [...] Wenn der FC Bayern ein Spiel verloren hat, durfte man Kahn nicht ansprechen."

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