Samstag, 02.01.2016

Zwist zwischen Spinner und Overath

Wenig Hoffnung auf Versöhnung

Präsident Werner Spinner vom 1. FC Köln hegt wenig Hoffnung auf eine Versöhnung mit seinem Vorgänger Wolfgang Overath. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, könne er "nur daran messen, was mir Wolfgang Overath in der Vergangenheit gesagt hat - und das war ein klares Nein", sagte Spinner in einem Interview mit Geissblog.koeln.

Werner Spinner glaubt nicht an eine Versöhnung mit Overath
© getty
Werner Spinner glaubt nicht an eine Versöhnung mit Overath

Er selbst finde, "es ist inzwischen genug Zeit vergangen, um Differenzen, die es zwangsläufig geben musste, hinter uns zu lassen". Die Tür für die FC-Ikone stehe von Vereinsseite "sperrangelweit offen", erklärte Spinner, der seit April 2012 Präsident des FC ist. Overath war es von Juni 2004 bis November 2011. Damals trat er ohne Vorwarnung zurück, nach einigen Streitigkeiten war der 72-Jährige seit Jahren nicht mehr im Stadion.

Spinner hatte Overath nach seiner Amtsübernahme indirekt als "Sonnenkönig" bezeichnet. "Ich verstehe die Kritik an diesem Ausdruck von mir. Aber ich habe das auf die Satzung bezogen, nicht auf seinen persönlichen Führungsstil. Die Satzung hatte aus Sicht von vielen im Verein einen Sonnenkönig-Paragraphen."

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