Samstag, 16.01.2016

Nach Heldt-Matthäus-Zoff

Machtwort von Tönnies

Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender bei Schalke 04, will die mediale Auseinandersetzung zwischen Sportvorstand Horst Heldt und Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus beendet sehen.

Clemens Tönnies fordert volle Konzentration auf die Rückrunde
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Clemens Tönnies fordert volle Konzentration auf die Rückrunde

"Lothar ist sicherlich in seiner Kolumne über das Ziel hinausgeschossen", so der 59-Jährige gegenüber der Bild. Matthäus hatte in der Sport Bild die Transferaktivitäten des scheidenden Managers der Königsblauen kritisiert und ihn lediglich noch als "Kurier für die ausgehandelten Verträge" bezeichnet.

Dieser Einschätzung widerspricht der Schalke-Boss energisch: "Das ist Quatsch!". Auch Heldts Konter gegenüber dem Weltmeister von 1990 in der WAZ ("Ich bezweifle, dass Matthäus je eine Vereinsbilanz in den Händen gehalten hat oder diese überhaupt fehlerfrei lesen kann") befand er als zu hart.

Jetzt ist "alles gesagt"

"Horst hat auch etwas überreagiert, aber aus seiner Perspektive Recht", sagte Tönnies. Damit sei aber nun "alles gesagt". Er fordert ab jetzt: "Wir sollten uns von nun an voll auf die Rückrunde konzentrieren." Schalke steht nach der Hinrunde auf Platz sechs, die Champions-League-Ränge sind in Reichweite.

Der Vertrag von Heldt bei den Knappen läuft im kommenden Sommer aus. Eine Vertragsverlängerung scheint äußerst unwahrscheinlich: Mainz-Manager Christian Heidel gilt als möglicher Nachfolger Heldts, bei dem alle Zeichen auf Abschied stehen.

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