Montag, 11.01.2016

Völler und Eberl stellen Forderungen

Limit für Olympia-Abstellungen?

Knapp sieben Monate vor dem Start des olympischen Fußballturniers in Rio de Janeiro diskutieren DFB, Deutsche Fußball Liga (DFL) sowie die Vereine über eine inoffizielle Regelung zur Abstellung der Profis.

Völler sieht das olympische System kritisch
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Völler sieht das olympische System kritisch

"Es darf dann nicht so sein, dass einige Klubs vier Profis abstellen und andere gar keinen", sagte Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler der Rheinischen Post (Dienstagausgabe).

Da das Turnier keine Veranstaltung des Weltverbandes FIFAist, besteht keine rechtliche Abstellungspflicht. Die Vereine wollen eine Übereinkunft herbeiführen.

"Es gibt Gedankenspiele, die Abstellungen der Spieler pro Verein zu limitieren - und zwar unabhängig von ihrer Nationalität", sagte Völler. "Ob das ein oder zwei Spieler sein werden, kann ich noch nicht sagen. Das wird demnächst geklärt. Das Wichtigste aus Sicht der Vereine ist, dass es ein Limit geben wird."

Auch Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, sprach sich für eine einheitliche Lösung aus: "Entscheidend ist, dass wir alle gleich betroffen sind. Wir sind in guten Gesprächen mit dem DFB."

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