Seifert nimmt TV-Partner in die Pflicht

DFL-Boss erhöht Druck

SID
Dienstag, 19.01.2016 | 13:48 Uhr
Christian Seifert will mit der Bundesliga weiter konkurrenzfähig bleiben
© getty
Advertisement
Bundesliga
Fr23:00
Bayern-Wolfsburg: Die Highlights vom Freitag
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers-Celtic: Das Old Firm in Glasgow steht an!
CSL
Live
Beijing Guoan -
Shanghai SIPG
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
Primeira Liga
Porto -
Portimonense
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
CSL
Tianjin Teda -
Tianjin Quanjian
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby County -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Benfica -
Pacos Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru

Die Spitze der DFL hat den Druck auf künftige TV-Partner erhöht, um wenigstens im Ansatz mit den Milliarden-Einnahmen der englischen Premier League mithalten zu können. "Dieses Ziel, dass die Bundesliga Weltklasse sein soll, müssen unsere Medienpartner kennen. Wer nicht bereit ist, in die Bundesliga zu investieren, kann auf Dauer kein Medienpartner sein", sagte DFL-Boss Christian Seifert beim DFL-Neujahrsempfang.

Seifert machte allerdings noch einmal deutlich, dass er die Bundesliga nicht komplett umkrempeln möchte, um höhere Einnahmen zu generieren. "Die DFL strebt den bestmöglichen Abschluss an. Der Medienvertrag der Premier League ist aber nicht zu erreichen", sagte der Geschäftsführer: "Wir werden die Bundesliga nicht in ihren Grundfesten erschüttern, nur um einem Umsatzphantom hinterher zu jagen."

Nach SID-Informationen könnte es zukünftig aber dennoch gravierende Änderungen bei der Bundesliga-Berichterstattung im Fernsehen geben. So ist der Privatsender RTL offenbar stark daran interessiert, der ARD die "Sportschau" abzujagen und die Berichterstattung im Free-TV zu übernehmen.

Künftig mehr exklusive Inhalte

Auch die DFL selbst plant Änderungen, um mehr Geld zu generieren. So sieht ein Szenario vor, den Rechte-Inhabern künftig mehr exklusive Inhalte zu garantieren. Dazu gehören unter anderem Exklusiv-Interviews unter der Woche mit Spielern und Trainern sowie spezielle Angebote für Rechte-Inhaber aus dem Ausland.

Als weiteres Detail sind Interviews mit den Trainern schon bei der Ankunft des Teambuses am Stadion geplant - und nicht wie bisher erst beim Aufwärmen der Mannschaften am Spielfeldrand. So könnte der übertragende Sender früher mit seiner Berichterstattung beginnen.

3,2 Milliarden für Bundesliga

Die Premier League wird ab der kommenden Saison 3,2 Milliarden Euro pro Spielzeit kassieren. Die DFL und die Bundesligisten hoffen darauf, bei den Verhandlungen über die TV-Rechte ab der Saison 2017/18 erstmals die Milliarden-Schallmauer durchbrechen zu können.

Seifert forderte die Klubs auf, sich in den internationalen Wettbewerben zu profilieren, um das Niveau der Liga zu demonstrieren. "Die Bundesliga braucht Klubs, die in der Lage sind, mit den im Geld schwimmenden englischen Mannschaften mitzuhalten", sagte Seifert: "Damit meine ich nicht nur Borussia Dortmund und Bayern München, sondern die Visitenkarte jedes Klubs, die in jeder Runde der internationalen Wettbewerbe abgegeben wird. Eine gute nationale Liga wird ohne internationale Qualität keine gute nationale Liga bleiben."

Zum Fußballjahr 2015 erklärte der DFL-Boss: "Das Jahr hat Wunden gerissen und es werden Narben bleiben. Diese Narben werden vielleicht wieder aufbrechen und noch lange schmerzen. Wir tun alle gut daran, uns wieder daran zu erinnern, dass nicht wir den Sport gemacht haben, sondern er uns. Deshalb sind alle Verantwortlichen gefordert, die Glaubwürdigkeit wiederherzustellen. Dabei geht es nicht nur darum, diejenigen zu demontieren, deren Nähe man lange gesucht hat und in deren Schatten es sich gut hat Leben lassen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung