Bayern vor dem Rückrundenstart

Eine Frage der Qualität

Freitag, 22.01.2016 | 12:00 Uhr
Pep Guardiola geht in seine letzte Rückrunde als Trainer des FC Bayern
© getty
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna

Neues Jahr, alte Themen. Pep Guardiola muss vor dem Auftakt in die Rückrunde gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr im LIVETICKER) seinen Stil verteidigen. Während die Öffentlichkeit von ihm das Triple erwartet, hat der Trainer seine ganz eigenen Ziele - und diese schon erreicht.

Ein kurzer Smalltalk zum Wetter und dann los. "Wenig Training erhalten", sagte Pep Guardiola und brachte das erste Thema zu seiner Pressekonferenz am Donnerstag gleich selbst mit. "Trainiert Pep zu lasch?" hatten in dieser Woche Bild und Sport Bild auf ihren Titelseiten gefragt und die Anzahl der Trainingseinheiten sowie die drei freien Tage seit dem Trainingsauftakt am 4. Januar infrage gestellt.

Guardiola: Erstens seien drei freie Tage eigentlich zu wenig, denn man brauche auch Zeit zur Regeneration, um gut zu trainieren. Und zweitens: "Es geht um Qualität, nicht um Quantität. Vor allem bei großen Mannschaften mit großen Spielern, die in den letzten tausend Millionen Jahren tausend Millionen Spiele gemacht haben."

Gutes Training belaste nicht nur die Beine, sondern auch den Kopf. "Das ist ein universelles Thema." Technik, Taktik, Verhalten gegenüber dem Mitspieler, nicht nur rennen, rennen, rennen. Da war er wieder, der Graben zwischen deutscher Waldlaufmentalität und spanischem Der-Ball-macht-dich-fit-Ansatz. Guardiola hat dafür das Wort "contracultural" eingeführt.

Guardiola: Rückkehr nach Deutschland möglich

Wo steht der FC Bayern?

Es hat sich also erstmal wenig geändert nach der Abschiedsankündigung des Trainers zum Sommer. Guardiola muss weiter seinen Stil verteidigen, nur die Fragen nach seiner Vertragsverlängerung sind verschwunden.

Um die Diskussion um seine Trainingsarbeit schnell wieder zu ersticken, wäre ein Sieg zum Auftakt in die Rückrunde beim Hamburger SV nicht schlecht. Die 1:2-Niederlage im Testspiel in Karlsruhe hat das Training ja erst zum Thema gemacht.

Nach 17 Tagen Training und einem Testspiel kann auch Guardiola nicht sagen, wo seine Mannschaft steht. "Ich kenne das Niveau unserer Mannschaft in diesem Moment nicht." Erst nach zwei, drei Spielen wisse er Bescheid. Und dann lässt sich auch sagen, ob die Planung der Vorbereitung richtig war.

Feilen an der Spielidee

Guardiola und die Bayern haben bewusst nur ein Spiel absolviert, um so viel Zeit wie möglich auf dem Trainingsplatz zu verbringen und weiter an der Spielidee zu feilen. Die Sicherheit in den Varianten soll noch größer werden. Denn je nachdem, wie sich der Gegner ausrichtet, soll Guardiolas Mannschaft sofort wissen, wie sie agieren und welche Abläufe sie abrufen muss.

Die Spielweise, der Aufbau, das Pressing, all das hängt davon ab, ob der Gegner vorne attackiert wie Ingolstadt oder tief steht wie Frankfurt. Auch das ist im Mia-san-Mia-Land Bayern durchaus "contracultural" und manchem Beobachter auch zu viel Anpassung an ohnehin schwächere Gegner.

Analyse: So schlägt man die Bayern (nicht)

Aber so denkt und lebt Guardiola seinen Beruf als Trainer und den Fußball. Und das wird er auch in den nächsten Wochen noch tun. Denn nach dem Spiel in Hamburg haben die Bayern neun Tage Zeit, bis zur nächsten Partie gegen Hoffenheim. Danach folgt wieder eine ganze Trainingswoche, ehe die Zeit der englischen Wochen beginnt.

Die Vorbereitung reicht also in die Bundesliga hinein, denn diesen Luxus an echten Trainingseinheiten soll es bis zum Ende der Saison nicht mehr geben. Schließlich wollen die Bayern in allen Wettbewerben bis zum Ende dabei sein und dabei sieht der Rhythmus eher Spiel-Regeneration-Spiel vor als Training.

Guardiola hat sein Ziel erreicht

"Ich würde sofort unterschreiben, wenn wir die gleiche Rückrunde wie in den letzten zwei Jahren spielen würden", sagte Guardiola. "Nur im Champions-League-Halbfinale hätte ich gern den Kader fit." Es ist diese spannende und nie mehr zu beantwortende Frage, wie sich die Bayern vergangene Saison mit David Alaba, Arjen Robben und Franck Ribery gegen den FC Barcelona geschlagen hätten, die seit dem Halbfinalaus gegen Barca immer wieder aufkommt.

Dass ihm nur noch diese Rückrunde bleibt, um den Europapokal zu gewinnen, empfindet Guardiola nicht als zusätzliche Belastung. "Ich kenne den Druck vom ersten Tag an. Die Bewertung meiner Leistung hängt von der Zahl der Titel ab. Ich akzeptiere diese Rolle, diesen Druck." Aber: "Mein Ziel ist ein komplett anderes."

Wie das aussieht, hat er bereits in Katar erklärt. Titel seien zwar wichtig, aber nur Nummern. "Wenn wir einen Titel gewinnen, sind wir zwei Tage sehr zufrieden, tanzen und singen. Aber zwei Tage später haben wir ein neues Ziel."

Deshalb ist es für ihn viel wichtiger, eine bleibende sportliche Erbschaft zu hinterlassen. Dass Spieler wie Jerome Boateng oder Arjen Robben sagen, Guardiola habe sie besser gemacht, "ist das beste Geschenk für einen Trainer. Wenn wir an Details arbeiten und den Spielern für ihre Zukunft helfen können, ist das der beste, beste Titel."

Der Spielplan des FC Bayern

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung