Reform wird gefordert

Fanorganisationen verlassen DFB

SID
Mittwoch, 14.10.2015 | 15:39 Uhr
Die Fanorganisationen fordern eine Reform von Dialog- und Beschlussstrukturen
© getty
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Einige Fan-Organisationen haben den Dialog mit dem DFB aufgekündigt. Die unabhängigen Vereinigungen ProFans, UnsereKurve, Queer Football Fanclubs und F_in Netzwerk Frauen im Fußball beendeten mit sofortiger Wirkung den bestehenden Fandialog innerhalb der Kommission Sicherheit, Prävention und Fußballkultur beim DFB, wie sie am Mittwoch mitteilten.

Nach Darstellung der Organisationen sei eine ergebnisorientierte Gesprächsbereitschaft und Wertschätzung über Jahre hinweg nicht etabliert worden.

Deshalb fordern sie eine Reform von Dialog- und Beschlussstrukturen. "Gemeinschaftlich haben die großen, mitgliederstarken Fanorganisationen keinen dauerhaften und ernsthaften Willen des Verbandes DFB erkennen können, mit Fußballfans einen transparenten und zielführenden Dialog etablieren zu wollen.

Die Arbeit der AG Fanbelange/Fanarbeit, dem einzigen Gremium für einen institutionalisierten regelmäßigen nationalen Dialog des DFB mit Fußballfans, wurde bisher konsequent aus der Öffentlichkeit herausgehalten", heißt es in der Erklärung.

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