Fussball

Die Übermächtigen schlagen wieder zu

Von SPOX
Die Top-11 des 8. Spieltags wird von den Bayern dominiert
© spox

Nach der Gala gegen den BVB ist der FC Bayern in der Top-11 reichlich vertreten. Hinzu kommt jeweils ein Duo aus der Hauptstadt und Hannover. Mit Tobias Levels ist auch ein Spieler vom FCI dabei.

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): Von der ersten Minute an war Zieler hochkonzentriert und präsent auf dem Rasen. In mehreren Situationen parierte der 26-Jährige hervorragend, unter anderem kurz hintereinander gegen Junuzovic und Eggestein. Auch in der bisweilen hektischen Schlussphase blieb der Schlussmann ruhig und hielt so das 1:0 gegen Bremen fest.

Fabian Lustenberger (Hertha BSC): Der Kapitän erwischte einen richtig starken Tag und führte sein Team als defensiver Stabilisator zum Sieg gegen den HSV. Zudem schaltete sich Lustenberger häufig vorne ein und sammelte die zweitmeisten Ballkontakte. Auch seine Distanzschüsse sorgten für Gefahr, doch einmal hämmerte der Schweizer das Leder an die Latte, das andere Mal konnte Drobny retten.

Jerome Boateng (FC Bayern): Spielte eine herausragende Partie und seine beiden langen Bällen auf Müller (26.) und Lewandowski (46.) waren die Dosenöffner für die Bayern, denn bis zu Boatengs Geniestreichen stand die Abwehr des BVB kompakt. Völlig zurecht adelte Müller den Vorlagengeber nach dem Abpfiff als "Kaiser Jerome".

Tobias Levels (FC Ingolstadt): Es war das erste Spiel, in dem Levels zwei Assists gelangen. Neben seinen mustergültigen Vorarbeiten für Lex und Groß überzeugte er in der Defensive und kochte seine Frankfurter Gegenspieler weitgehend ab. Auch in die Offensive schaltete sich der 28-Jährige immer wieder ein und verzeichnete neben Groß die zweitmeisten Ballaktionen beim FCI.

Yunus Malli (Mainz 05): Der Offensivmann war Dreh- und Angelpunkt der Mainzer Angriffe und erzielte beim 3:2 in Darmstadt einen Treffer selbst, leitete einen weiteren schön ein und hätte, wäre Mitspieler Niederlechner schneller aus dem Weg gegangen, noch ein weiteres Tor nachlegen können.

Salif Sane (Hannover 96): Sein Spiel lebt von seiner physischer Präsenz. Gegen Werder kam der Mittelfeldspieler perfekt in die Zweikämpfe und machte insbesondere Junuzovic das Leben schwer. Der Senegalese setzte auch immer wieder Akzente in der Offensive. Der Lohn: Das Tor des Tages.

Mario Götze (FC Bayern): Kam nicht perfekt in die Partie und versemmelte in der 55. Minute eine Großchance, doch dann drehte Götze mächtig auf: Erst glänzte er mit seiner tollen Vorlage für Lewandowski (58.) und in der 66. Minute sorgte er mit dem Schlusspunkt zum 5:1 für die endgültige Entscheidung. Im zweiten Durchgang war Götze nahezu an jedem gefährlichen Angriff seines Teams beteiligt.

Kevin Volland (TSG Hoffenheim): Volland war mit Abstand der beste Mann der TSG beim 2:2 im Derby gegen Stuttgart. Erst behielt er beim 1:0 die Nerven, später reagierte er gedankenschnell und vollendete technisch stark zum 2:0 - erneut glänzte der Angreifer mit einem Doppelpack.

Thomas Müller (FC Bayern): Das 1:0 erzielte er in typischer Müller-Manier: Perfekter Laufweg, perfektes Timing, perfekte Ballverarbeitung gegen Bürki und perfekter Abschluss unter Bedrängnis durch Bender und Piszczek. Behielt beim 2:0 vom Punkt die Nerven. Er brachte sein Team früh auf die Siegerstraße und war neben Boateng ein Garant für den Erfolg gegen den BVB.

Vedad Ibisevic (Hertha BSC): Der Bosnier stellte seine Qualitäten als Knipser erneut unter Beweis und benötigte nur zwei Minuten, um das Spiel gegen den HSV zu entscheiden. Zwei Torschüsse, zwei Tore - Ibisevic tat in überragender Manier das, wofür er bezahlt wird. Es war sein zweiter Doppelpack im zweiten Heimspiel hintereinander.

Robert Lewandowski (FC Bayern): Im ersten Durchgang hatten Hummels und Bender ihren ehemaligen Mitspieler komplett im Griff. Doch dass Lewandowski in seiner derzeitigen Form kaum über 90 Minuten auszuschalten ist, zeigte der Pole in der zweiten Hälfte. Erst verwertete er den weiten Ball von Boateng zum 3:1, kurz darauf stand er goldrichtig und verwertete Götzes Vorarbeit eiskalt.

Der 8. Spieltag in der Übersicht

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