VfB schon wieder in der Krise

Zorniger: "Ich kann nur so"

SID
Mittwoch, 02.09.2015 | 14:44 Uhr
Alexander Zorniger rechtfertigte sich für den schwachen Saisonstart des VfB Stuttgart
© getty
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Wenn Trainer auffällig gelobt werden, ist das oft kein gutes Zeichen. Beim kriselnden VfB Stuttgart hat dies nun ausgerechnet Ex-Coach Huub Stevens übernommen, der seinem Nachfolger Alexander Zorniger den Rücken stärkt.

"Alex macht auf mich einen guten Eindruck, man muss ihm Zeit geben! Er braucht den Rückhalt und die Unterstützung der Spieler", sagte Stevens der Sport Bild.

Nach zwei Seuchenjahren, in denen die Schwaben den Abstieg unter Stevens zweimal nur ganz knapp vermeiden konnten, sollte mal wieder alles besser werden. Doch es ist in Stuttgart bisher noch schlimmer geworden: drei Spiele, drei Niederlagen, zehn Gegentore und unzählige Anfängerfehler.

Bis zum 12. September zum Auswärtsspiel bei Hertha BSC hat Zorniger nun Zeit, den miserablen Saisonstart zu analysieren und Verbesserungen vorzunehmen. Doch eins stellte er schon jetzt klar: Von seinem Plan, den Gegner früh zu attackieren, wird er nicht abweichen. Er sei davon überzeugt, betonte der 47-Jährige, "dass es erfolgreich ist. Ich kann nur so".

Länderspielpause behindert nötigen Feinschliff

Allerdings können seine Spieler offenbar nicht so, wie es der Trainer will - was auch Sportvorstand Robin Dutt eingestehen musste. "Ich denke schon, dass wir unabhängig von irgendwelchen Konzeptionen mal überdenken sollten, warum wir jedes Mal bei einem Angriff des Gegners gleich ein Tor zulassen.

Das hat aber schon eher etwas mit individueller Taktik als mit Mannschaftstaktik zu tun. Ich glaube, da gilt es, den Hebel anzusetzen", sagte Dutt.

Großes Problem für Zorniger: Derzeit steht ihm im Training wegen diverser Länderspielabstellungen nur ein Rumpfkader zur Verfügung.

Zorniger zeigt sich optimistisch

Auch Toni Sunjic, der neue Hoffnungsträger in der Innenverteidigung, ist mit der bosnischen Nationalmannschaft unterwegs. Der 26-Jährige von Kuban Krasnodar soll für mehr Stabilität sorgen. Es reiche schon, so Zorniger, "wenn er seine Zweikämpfe gewinnt. Dann hilft er uns".

Helfen soll auch Robbie Kruse in der Offensive. Der 26 Jahre alte Australier wurde auf Leihbasis bis zum Saisonende vom Ligarivalen Bayer Leverkusen verpflichtet.

"Mit seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit bringt er die optimalen Voraussetzungen für unser Spiel mit", meinte Dutt. Er wolle seinen Teil dazu beitragen, fügte Kruse an, "dass wir in den kommenden Wochen und Monaten sportlich wieder eine bessere Rolle spielen".

Dutt will am momentanen Kader festhalten

Viel schlechter geht es kaum, weshalb der VfB immerhin beim Transfer-Wahnsinn der vergangenen Wochen Rückgrat bewiesen hat. So verweigerte Dutt den umworbenen Daniel Didavi (Wolfsburg) und Filip Kostic (Schalke) trotz Millionen-Offerten die Freigabe.

"Unser Ziel ist es, den VfB wieder zu sportlichem Erfolg zu führen. Dazu brauchen wir die Spieler, die bei uns eine wichtige Rolle spielen, wie eben Filip Kostic oder Daniel Didavi", sagte Aufsichtsrats-Chef Joachim Schmidt der Bild und lobte Dutt für dessen konsequente Haltung.Es wäre schwierig gewesen, ergänzte er, "so kurz vor Transferschluss adäquaten Ersatz zu verpflichten. Wir hätten zwar Geld auf dem Konto - aber wie sähe es dann auf dem Rasen aus?"

Im Moment sieht es gar nicht gut aus, weshalb die Unruhe im Schwabenländle schon wieder steigt. Diskussionen um Zorniger gibt es immerhin (noch) nicht. Und sollte es die geben, wird mit Sicherheit der Name von Retter Stevens wieder fallen.

Doch der 61 Jahre alte Niederländer schloss ein drittes Engagemant beim VfB schon mal aus. "Natürlich weiß man nie, was im Leben passiert", sagte er, "aber ich kann es mir wirklich nicht vorstellen."

Der VfB Stuttgart in der Übersicht

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