Boateng kritisiert Panikmache

"De Bruyne quasi Messias"

SID
Montag, 07.09.2015 | 11:49 Uhr
Jerome Boateng möchte eine Rückkehr auf die Insel nicht ausschließen
© getty
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Jerome Boateng kritisiert die Panikmache um das viele Geld der Premier League und kann der Finanzstärke auf der Insel sogar auch Gutes abgewinnen. Ein Wechsel nach England könne er sich nochmal vorstellen, schränkt aber ein. Kevin De Bruyne prophezeit er einen schweren Start.

"Ob man so viel Theater um ein paar Transfers machen muss, weiß ich nicht", äußerte sich der Verteidiger gegenüber dem kicker über die hohen Transfersummen, die kurz vor Ende der Transferperiode ausgegeben wurden.

"Es ist klar, dass die Medien so reagieren, wenn plötzlich solche Summen im Umlauf sind", so Boateng weiter.

Nachvollziehen kann er das aber nicht. "Aber wenn dann in Livetickern berichtet wird, wer wann und wo aus welchem Flugzeug steigt, um irgendwo einen Vertrag zu unterschreiben, sage ich: Tut mir leid, da gibt es Dinge, die viel interessanter und berichtenswerter sind", kritisiert er die mediale Berichterstattung.

Das viele Geld, das der Premier League durch den neuen TV-Vertrag zur Verfügung stehe, sei dagegen nicht so ein großes Problem.

Problem für die Spieler

"Es ist schon unglaublich, aber so hat sich der Fußball entwickelt, und es wird ja in den nächsten Jahren noch mehr werden. Das Gute ist, dass dadurch auch Geld nach Deutschland fließt und auch hier eingekauft werden kann", sagte der Bayern-Abwehrchef.

Problematisch seien die hohen Ablösesummen vor allem auch für die Spieler. Beispiel Kevin De Bruyne.

"Die Ablösesumme ist für ihn natürlich ein Riesendruck, er wurde ja quasi als Messias zu City geholt, die erwarten Wunderdinge", glaubt Boateng an einen schwierigen Start für den Ex-Wolfsburger bei seinem neuen Verein.

Fokus auf Bayern

"In der Premier League ist es anders als in der Bundesliga, die Schiedsrichter pfeifen weniger ab, dadurch ist das Spiel schneller. Viele Mannschaften, wenn auch nicht sein Team, spielen noch die langen, hohen Bälle", berichtet der Weltmeister auch aus eigener Erfahrung von seiner Zeit bei Manchester City.

Eine Rückkehr auf die Insel ist für den 27-Jährigen nicht ausgeschlossen: "Ich kann es mir schon noch mal vorstellen, aber es muss nicht sein. Ich muss nicht in die Premier League wechseln, um zu beweisen, was ich kann."

"Man weiß nie, was im Fußball alles passiert, aber im Moment ist mein Fokus absolut auf den FC Bayern gerichtet", schränkte Boateng aber auch gleichzeitig ein.

Jerome Boateng im Steckbrief

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