Fussball

"BVB kann Bayern nicht stürzen"

Von Jérôme Rusch
Felix Magath arbeitete von Februar bis September 2014 in der Premier League beim FC Fulham
© getty

Ex-München-Trainer Felix Magath hat sich im Interview mit der Sport Bild zum Zweikampf zwischen Bayern und Dortmund geäußert und bezieht dabei klar Stellung. Außerdem sieht er große Probleme auf die Bundesliga zukommen, falls die 50+1-Regelung nicht gekippt wird.

Auf die Frage, ob Borussia Dortmund den Bayern gefährlich werden könnte, antwortete der 62-Jährige: "Nein! Die Münchener haben die mit Abstand besten Spieler, von der Nummer 1 bis zur 24. Bayern wird auch in den nächsten zehn Jahren die Liga dominieren und Meister werden. Dabei bleibe ich."

Auch bezüglich des Unterschiedes zwischen der deutschen und der englischen Liga vertritt Magath eine klare Meinung: "(...) Diese 50+1-Regel ist hemmend für die Weiterentwicklung der Bundesliga - gerade, was die Finanzen angeht.

In England gibt es Investoren aus den USA, Russland, oder dem Nahen Osten. Sie investieren seit Jahren kontinuierlich viel Geld in Vereine wie Manchester United, FC Liverpool, Manchester City oder FC Chelsea, um erfolgreich zu sein", erklärte er.

Bundeslga verliert an Attrakivität

Magath fuhr fort: "Darum sage ich: Wenn wir wollen, dass die Bundesliga-Klubs im europäischen Wettbewerb eine bessere Rolle spielen sollen, dann kommen wir nicht daran vorbei, zum Beispiel 50+1 zu kippen. Weil sie auch gar nicht mehr in die Landschaft passt."

Im Umkehrschluss sieht er die Gefahr, dass die "Bundesliga an Attraktivität verliert" und die "besten Spieler aus Deutschland vermehrt von englischen Klubs weggekauft werden".

Magath selbst arbeitete von Februar bis September 2014 in der Premier League beim FC Fulham, bevor er wegen ausbleibendem sportlichen Erfolges entlassen wurde.

Felix Magath im Steckbrief

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