Stimmen zum sechsten Spieltag

"Das ist ein absoluter Witz"

Von SPOX
Dienstag, 22.09.2015 | 23:36 Uhr
Markus Gisdol muss auf die Tribüne und kann es nicht fassen
© getty
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Markus Gisdol ist nach seinem Platzverweis auf die Tribüne außer sich und wettert gegen den Schiedsrichter. Leroy Sane ist zu schnell für sich selber und Armin Veh liefert Binsenweisheiten. Außerdem: Ein glücklicher Debütant.

Mönchengladbach - FC Augsburg 4:2 (4:0)

Andre Schubert (Trainer Gladbach): "Wir sind froh, dass wir drei Punkte geholt haben. Das war nach den letzten Wochen sehr wichtig. Die Jungs haben das Herz in die Hand genommen. Ich freue mich vor allem, dass die Mannschaft sich belohnt hat. Nach all den Wochen, in denen man auch Selbstzweifel hatte, ist die Mannschaft sehr gut mit der Situation umgegangen."

Markus Weinzierl (Trainer Augsburg): "Wir haben eine katastrophale Anfangsphase erwischt. Wenn man nach 20 Minuten 0:4 hinten liegt, ist das Spiel fast entschieden. Dass wir so viele Fehler machen, habe ich noch nicht erlebt. Ich gehe davon aus, dass das eine Eintagsfliege war. In der zweiten Halbzeit haben wir Moral gezeigt, aber da war es zu spät."

Bayer Leverkusen - Mainz 05 1:0 (0:0)

Roger Schmidt (Trainer Leverkusen): "Wir hätten es uns sicher leichter machen können, aber wichtig für uns ist, dass wir nicht nur gewonnen haben, sondern auch wieder gespielt haben wie Bayer Leverkusen. Deshalb freue ich mich sehr. Nach dieser Reaktion können wir zuversichtlich an die kommenden Aufgaben gehen."

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Am Schluss mussten wir uns der großen Dominanz fügen und klein beigeben. Das Resultat sieht nicht schlimm aus, aber Leverkusen hat schon ein paar Mal häufiger auf die Kiste geschossen. Wir haben mit sehr viel Mut und Herz und Leidenschaft verteidigt und haben auf die Konterchance gelauert. Die hatten wir, da hätten wir unverdient in Führung gehen können. Dann kam es anders, ein abgefälschter Schuss und am Ende hat Leverkusen verdient gewonnen."

Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0)

Andre Breitenreiter (Trainer Schalke): "Wir haben mit Mann und Maus gekämpft und sind mehr gelaufen, obwohl wir zuletzt die Mehrfachbelastung hatten. Wir waren nach 20 Minuten klar dominant und hatten einige Chancen, um in Führung zu gehen. Man braucht aber auch mal eine Standardsituation, die wir viel trainieren."

Armin Veh (Trainer Frankfurt): "Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft im Fußball. Das ist so. Wir spielen ganz gut und wenn wir so dran bleiben, dann kommen auch die Ergebnisse."

Leroy Sane (Schalke, zu seinem Tor): "Ich kam einfach so durch. Es ging alles ein bisschen schnell und ich kam selber nicht mit."

1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 1:1 (0:1)

Markus Gisdol (Trainer Hoffenheim): "Wir wollten kompakt verteidigen und unsere Chance in Kontern suchen. Die Führung zur Pause war nicht ganz unverdient. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte war das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Am Ende war das 1:1 in Ordnung."

Markus Gisdol (zu seinem Platzverweis auf die Tribüne): "Das ist ein absoluter Witz! Das kann und darf nicht sein, dass der Schiedsrichter da so eingreift. Da hätte allein Pep Guardiola vom FC Bayern schon fünf mal auf die Tribüne gemusst, so wie der die vierten Schiedsrichter umarmt und anfasst."

Thomas Tuchel (Trainer Dortmund): "Wir haben ein bisschen um den heißen Brei herumgespielt. Es war nicht der Zug drin, den wir brauchen, um richtig torgefährlich zu werden. Wir waren einfach nicht zwingend. Aber wir müssen aufpassen, dass wir uns jetzt nicht als Verlierer fühlen, denn das sind wir nicht. Wir haben am sechsten Spieltag das erste Mal unentschieden gespielt."

Hannover 96 - VfB Stuttgart 1:3 (1:2)

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Es ist unerklärlich, wieviel Raum wir den Stuttgartern in diesen vier Minuten bei den beiden Gegentoren anbieten. Darüber haben sie sich sicher sehr gefreut. Wir befinden uns in einer harten Situation, aber der werden wir uns stellen."

Alexander Zorniger (Trainer VfB Stuttgart): "Das ist für uns ein extrem befreiender Sieg. Die spielerische Klarheit war nicht so gut wie zuletzt, aber die Leidenschaft und der Wille waren da. Wir haben, denke ich nicht, nicht ganz unverdient gewonnen - das tut uns gut."

Hertha BSC - 1. FC Köln 2:0 (1:0)

Vedad Ibisevic (Hertha BSC): "Es sind nur drei Punkte, nicht mehr und nicht weniger. Für mich ist es schön, dass ich zwei Tore geschossen habe. Jeder Stürmer braucht dieses Selbstvertrauen."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können. Die Berliner haben den abgebrühteren Eindruck gemacht und deshalb auch verdient gewonnen."

Leonardo Bittencourt (1. FC Köln): "Schiedsrichter zu sein, das ist echt kein guter Job. Es ist so schwierig. Vielleicht kann man ihn geben, aber wer soll das denn sehen?"

FC Bayern München - VfL Wolfsburg 5:1 (0:1)

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "So etwas habe ich noch nie erlebt und das werde ich auch nicht noch einmal erleben. Fußball ist manchmal verrückt."

Robert Lewandowski (FC Bayern München): "Das waren zehn Minuten, mit denen ich sehr, sehr zufrieden bin. Es geht nicht besser - nicht nur für mich, sondern auch für Bayern. Wir haben in der ersten Halbzeit schon gut gespielt, es war aber nicht so einfach. Jeder Ball, den ich dann getroffen habe, war drin. Es ist ein unglaublicher Abend für mich. Nach dem 1:1 habe ich erwartet, dass wir noch ein Tor schießen, um das Spiel zu gewinnen. Nach dem 2:1 dachte ich nur: "Mach weiter." Nach dem fünften Tor musste ich selbst lachen und ich dachte, wenn es so einfach geht, versuche ich einfach, noch ein Tor zu schießen."

...über die anschließende Feier: "Ich werde die Mannschaft auf eine Runde auf dem Oktoberfest einladen, jedoch erst nach dem wichtigen nächsten Spiel. Ich kann jetzt zwei Tage zufrieden sein, dann sollte ich mich aber wieder fokussieren. Ich habe noch nie fünf Tore geschossen. Das war das erste Mal in meinem Leben, deshalb ist es sehr schwer, etwas dazu zu sagen."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München): "Mit Robert kam großer Schwung rein. Er war wie früher Gerd Müller immer zur richtigen Zeit am richtigen Platz und hat jede Chance verwandelt. Den sechsten hätte ich ihm auch gegönnt, weil einen doppelten Hattrick wohl noch keiner geschafft hat."

Robert Lewandowski (FC Bayern München): "Ich bin sehr zufrieden, das war Wahnsinn. Ich wollte einfach schießen und habe nicht überlegt, was danach passiert. Auf dem Platz bist du einfach fokussiert. Fünf Tore, das ist ein unglaublicher und großer Abend für mich."

Philipp Lahm (FC Bayern München): "So etwas habe ich noch nicht erlebt. Das ist unglaublich, er hätte ja heute mit sieben heimgehen können. Da muss man kritisch sein und ihm die zwei vergebenen Chancen vor Augen führen. Das kann ja wohl nicht sein."

Jerome Boateng (FC Bayern München): "Sechs hat er gegen mich noch nie gemacht. Robert ist nicht umsonst einer der besten Stürmer der Welt, das hat man heute gesehen. Es ist wahnsinnig schwer, gegen ihn zu verteidigen. Ich freue mich, dass er in meiner Mannschaft ist."

Daniel Caligiuri (VfL Wolfsburg): "Wir waren nicht richtig auf dem Platz. Ich weiß auch nicht, was passiert ist."

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): "Wir können uns auch nicht erklären, wie wir innerhalb von neun Minuten fünf Gegentore kassieren. Das ist viel zu einfach. Wir brauchen nicht viel reden, die Sprachlosigkeit steht in unseren Gesichtern."

SV Darmstadt 98 - SV Werder Bremen 2:1 (1:1)

Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt 98): "Sandro Wagner hat heute seine Chance mehr als genutzt. Er hat kämpferisch und läuferisch ein überragendes Spiel gemacht."

Sandro Wagner (SV Darmstadt 98): "Das ist das Ergebnis harter Arbeit in den letzten Monaten. Ich habe seit einem Jahr nicht mehr von Anfang an gespielt. Ich brauche die Spiele von Beginn an und freue mich, dass es heute so gut geklappt hat."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Man muss nicht nur Fußball spielen, sondern auch kämpfen. Das haben wir zum Schluss vergessen."

Clemens Fritz (Werder Bremen): "Wir sind glücklich in Führung gegangen und verschenken dann wieder einen Elfmeter. Das darf uns nicht passieren, da müssen wir besser aufpassen."

FC Ingolstadt - Hamburger SV 0:1 (0:0)

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Wir waren insbesondere in der ersten Halbzeit super im Spiel. Ich will aber nicht in Schönheit sterben, ich will lieber weniger gut spielen und dafür etwas mitnehmen. Heute hätten wir zumindest einen Punkt verdient gehabt. Aber ich hätte ihn auch gerne unverdient mitgenommen. Hauptsache wir punkten."

Michael Gregoritsch (Hamburger SV): "Die einen gehen in den Kraftraum, die anderen gehen sprinten nach dem Training. Ich schieße halt Freistöße. Jeder von uns arbeitet, das zeichnet uns aus."

Lewis Holtby (Hamburger SV): "Es war sehr schwer. Ingolstadt hatte sehr viel Selbstvertrauen. Wir haben als Team wieder sehr gut agiert und uns mit dem Freistoßtor belohnt. Die drei Punkte nehme ich gerne mit."

Der 6. Spieltag im Überblick

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