"Das Schlechteste, was ich in meinem Leben gespielt habe"

BVB-Star Hummels selbstkritisch

SID
Montag, 27.07.2015 | 10:19 Uhr
Mats Hummels zeigt sich selbstkritisch
© getty
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Mats Hummel hat im Rückblick auf die vergangene Saison ungewohnte Selbstkritik geübt und dabei unter anderem Übergewicht als Grund für seine Formschwäche angeführt.

"Die letzte Hinrunde war das wahrscheinlich Schlechteste, was ich in meinem Leben bisher gespielt habe", sagte der Abwehrchef von Borussia Dortmund im Interview mit dem Kicker.

Dies habe auch an seinem körperlichen Zustand gelegen. "Die Hinrunde 2014/15 hat sich schwerfällig angefühlt und sah sehr schwerfällig aus", erklärte Hummels: "Das war gewichtsmäßig eine Katastrophe von mir. Ich trage das Laster des Frustessens in mir. Und weil mir die Hinrunde eben viel Frust beschert hat, bin ich in einen kleinen Teufelskreis geraten."

Jetzt sei er "tatsächlich mit einem deutlich niedrigeren Gewicht in einer ganz anderen Verfassung zurückgekommen als 2014." Dies habe er durch "gute Ernährung" geschafft und weil er im Urlaub "vermutlich mehr Laufeinheiten als in den vergangenen Jahren zusammen" absolviert habe. Nun sei er "ein bisschen flotter unterwegs. Ein Kilo weniger merke ich in den Laufeinheiten nicht, ein paar aber schon."

Tuchel überzeugt Hummels von Verbleib

Unabhängig davon hatte Hummels im Frühjahr öffentlich über einen Vereinswechsel nachgedacht, doch unter anderem der neue Trainer Thomas Tuchel überzeugte ihn von einem Verbleib. "Wir hatten ein Gespräch in der Phase, als ich noch dabei war, über meine Zukunft nachzudenken. Mir hat es sehr gut gefallen, was er damals gesagt hat, auch die Art und Weise, wie er es getan hat", sagte der Innenverteidiger.

Es habe ihm gefallen, dass Tuchel "persönliche Fehler von mir direkt angesprochen" hat: "Wenn mich ein Trainer zum Bleiben bewegen will, finde ich es sehr gut, dass er mir nicht nur Honig ums Maul schmiert, sondern Klartext redet." Grundsätzlich gab es "Tage, an denen wäre ich gegangen. Und es gab Tage, an denen ich bleiben wollte", erläuterte Hummels: "Wenn ich wechsle, muss ich davon zu 100 Prozent überzeugt sein. Ich muss wissen: Das passt auf allen Ebenen. Das war in diesem Jahr nicht der Fall."

Am Kapitänsamt beim BVB hängt er aber nicht zwangsläufig. "Für mich ist diese Frage nicht einmal zweitrangig. Sollte Tuchel lieber einen anderen Kapitän wollen, habe ich damit nicht den Hauch eines Problems", sagte Hummels: "Ich habe in der vergangenen Saison gemerkt, dass bei mir als Kapitän von außen viel auf Unnötiges geachtet wird. Und das brauche ich nicht." Frage ihn Tuchel, ob er Kapitän bleiben wolle, sei er aber bereit dazu.

Hummels mahnt Rivalen

Weltmeister Mats Hummels hat die Rivalen in der Bundesliga gemahnt, ihre unterwürfige Haltung gegenüber Rekordmeister Bayern München abzulegen. "In Deutschland agieren zu viele Vereine zu ängstlich gegen die Bayern, sowohl verbal als auch sportlich", sagte der Abwehrchef von Borussia Dortmund im Interview mit dem kicker (Montag-Ausgabe). "Sie täten gut daran, das zu lassen."

Dass der neue Trainer Thomas Tuchel den Bayern vor der neuen Saison aber nicht den Kampf ansagte, sondern den BVB nur als "Herausforderer der Top 4" bezeichnete, hält Hummels für nachvollziehbar. "Das ergibt doch Sinn, die Erwartungshaltung nicht gleich zu hoch zu setzen, wenn man neu bei einem Verein ist", erklärte der 26-Jährige: "Uns Spielern ist jedoch klar: Für uns zählt nur, Platz 1 bis 3 zu belegen, mindestens aber Platz 4. Dafür arbeiten wir."

In den Vorjahren sei ihm Tuchel auch deshalb aufgefallen, weil er nicht zu devot im Umgang mit den Bayern war, versicherte Hummels, der von 1995 bis 2008 als Nachwuchsspieler selbst für den FC Bayern spielte: "Man hatte oft das Gefühl, dass viele andere Teams das Spiel gegen die Bayern vorher schon abgehakt hatten. Mainz mit Tuchel damals nicht, das ist mir aufgefallen."

Mats Hummels im Steckbrief

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